seit gestern bin ich mit der millennium-trilogie (verblendung - verdammnis - vergebung) von stieg larsson durch

irgendwo zwischen spannender, schwedischer krimi-literatur und polit-thriller-märchen in dem das hässliche entlein zum schönen schwan wird und am ende doch gut über böse siegt.
was mich maßlos an allen drei büchern störte, waren die wirklich arg überzeichneten und stereotypen charaktere, die keinerlei überraschungen boten. dadurch wird die ansonsten recht spannende handlung total vorhersehbar. auch diese klare abgrenzung von den "guten" und den "bösen" hat man nach wenigen kapiteln durchschaut, da passiert dann auch nicht mehr viel.
die ersten beiden bände laufen etwas schwach an und werden erst im zweiten drittel wirklich spannend, auch der dritte band hätte gut und gerne 200 seiten weniger haben können...
was ich mochte: die story ist wirklich gut und die drei bücher sind in sich rund. das ganze hat streckenweise auch immer wieder einen ganz prima pageturner-faktor und liest sich schnell und unkompliziert in kalten winternächten wenn der kater auf dem bauch liegt

und im epilog vom letzten band gab es dann doch endlich noch etwas, womit ich dann gar nicht mehr gerechnet hatte...