(...) Als Diffamierungsversuch eher niedlich. Für Info über mich hättest du einfach mal auf meine Myspace-Seite oder in meinen Vorstellungsthread schauen können, da steht mein Alter. Aber dass deine kognitiven Fähigkeiten...sagen wir, etwas unzuverlässig sind, ist mir schon öfter aufgefallen - und das nicht nur mal am Rande.
@CubistVowel
... da muss ich dich enttäuschen - so interessant bist du und war es für mich nicht, dass ich mir die Mühe machte, weiter zu recherchieren - über den Blick in dein Profil im SH hinaus.
Und ich weiß nicht, wo du hier einen "Diffamierungsversuch" siehst - aber harte Geschütze sind das...
messie,
euer "quid pro quo" - das hört sich für mich an wie "Aug um Aug, Zahn um Zahn" - oder wie so ne Art "zeig du mir erst deins - dann zeig ich dir - vielleicht - meins"
Wenn man was von mir, über mich wissen will, dann muss man mich halt auch (direkt) fragen - sofern man ernsthaft/wirklich interessiert ist. - Ich halte mich nicht für so wichtig, als dass ich über mich (mein Denken, Fühlen...) ungefragt losplappere - wenn keiner danach fragt, gehe ich grundsätzlich immer erst mal davon aus (übrigens auch im "realen" Leben), dass es (die Leute) nicht interessiert - und dann dränge ich mich nicht auf, dann halte ich den Mund. Wenn man sich interessiert und mich dann eben nach meiner Meinung, meinen Gedanken etc. fragt, gebe ich auch Auskunft. (In bestimmtem Rahmen, klar.)

Also - was willst du wissen? - Ob mich wer wann wie geprägt hat und warum?

Ok - kann ich an einer Hand abzählen (glaub ich - weil ich auch noch unterscheide zwischen "beeindruck" und "geprägt" - starke Eindrücke haben mehr Menschen bei mir hinterlassen als dies bei Prägungen der Fall ist):
Nachhaltig geprägt haben mich (von Familie wie gesagt abgesehen)
bspw. (was mir jetzt spontan so einfällt) vier meiner "Beziehungspartner" bzw. Freunde - drei davon überwiegend positiv (so insgesamt), einer überwiegend eher negativ - im Sinne von: hat mein Denken, meine Einstellung ("der Welt" gegenüber nachhaltig beeinflusst, verändert).
Wie/warum haben sie mich geprägt - einfach, durch ihre Art zu Sein, ihre Einstellungen, ihr Verhalten, ihre Wesensart - davon hat eben etwas (bis heute!) auf mich abgefärbt - sei es das Denken über bestimmte Dinge/Einstellung oder auch Musikgeschmack (
der Klassiker

) - so als Beispiele. Mein Alter jeweils: 16, 23 (glaub ich - ähh?), 26, 27 und 30.
Und es waren Erlebnisse dabei (lustige, besondere, ungewöhnliche ...), die ich nicht missen möchte, die unvergesslich bleiben. - Ja, bisschen Sentimentalität gehört halt dazu.

Und eben: das habe ich nur mit diesen Leuten (völlig verschiedene Menschen, völlig verschiedene Erlebnisse) erlebt.
Und ich sehe es anders als du,
messie: Manche Einflüsse verlieren sich wieder, andere nicht.
Jene, die sich nicht verlieren, prägen mich.
... Das ist bei mir anders: Mich prägen auch die, die sich "verloren haben" (vielleicht gerade die - weil es einem vlt. gerade durch einen gewissen Abstand, eine Distanz... erst irgendwann so richtig bewusst wird - was man von wem "hat" ...).
Und man muss, denke ich, zwischen geprägt und beeinflusst (worden) sein doch unterscheiden - meist ist es ja eher Beeinflussung, weniger wirkliche Prägung.
Huehne - Danke für diesen (persönlichen!) Beitrag.

Vor allem
das (...)Dinge möglichst aus zwei unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten - und erwische mich durchaus dabei, dass ich mich dabei auch mal räumlich auf nen anderen Punkt stelle, um etwas zu betrachten und abzuwägen. (...)
finde ich gar nicht mal so verkehrt...!

(Hervorhebungen von mir.)
(Wobei es aber mehr als nur zwei unterschiedliche Perspektiven gibt/geben kann.

)
Ach und @Lucas de Vil
Das hätten sie definitiv nicht. Sie kommen quasi immer in den passenden Situationen, zuvor und danach werden sie nicht wahrgenommen.
Da denke ich auch anders drüber - das mag manchmal so sein, aber bei "meinen" ("speziellen") Leuten denke ich eher, dass sie mich zu jeder Zeit (egal wann ich sie in meinem Leben - seit Ende der Kindheit - getroffen hätte) "geprägt" bzw. sehr stark beeinflusst und sehr starken Eindruck bei mir hinterlassen hätten. (Jeder auf seine Weise - unvergleichlich - es hätten vlt. auch andere Menschen sein können, aber es waren halt die, die es waren und die haben eben bestimmte Saiten zum Klingen gebracht, wie man das so schön sagt.
Ich sehe das so
in Richtung "Seelenverwandte" oder auch "passende Pendants" - die sind das eben oder sie sind es nicht - egal wann (sowohl in ihrem als auch in meinem Leben) man sich begegnet. (Ja, herrlich romantisch, nech?!

)
Und "Seelenverwandte" sind doch schon was Besonderes - und nicht das Gleiche wie "Gleichgesinnte". (Nur so zur Verdeutlichung.)
Gleichgesinnte verändern sich/kommen und gehen, wechseln sich ab... :
mit der eigenen Veränderung/Entwicklung. "Seelenverwandte" sind etwas eher Konstante(re)s. - Besser kann ich es nicht erklären.
