Das Urheberrecht schadet Autoren eher, als es nützt? LOL
Der Vergleich mit der Kolonialzeit hinkt doch hinten und vorne. Der Hauptgrund, weswegen Deutschand damals weiterkam als England, wird ja klar benannt: Man kam auf die glorreiche Idee des Taschenbuchs, und
das war die zündende Idee. Soviel dazu ...
Ich stelle mir das mal ohne Urheberrecht heute vor:
Ich mache ein Foto, ein Schnappschuss von einem Prominenten. Madonna in einer ganz besonderen Pose oder irgend sowas.
Eine Agentur kauft mir das Foto für 10€ ab und veröffentlicht es unter dem Namen eines ihrer Fotografen, nennen wir ihn mal A.
Das Foto wird Foto des Jahres. A wird auf zahlreichen Preisverleihungen für dieses grandiose Foto geehrt.
Ihn drauf verklagen, dass es ja mein Foto gewesen wäre und es gar nicht er war, der das Foto geschossen hat? Geht nicht! Denn das Urheberrecht ist ja abgeschafft worden ...

Das Patentrecht hat sicher inzwischen Stilblüten getrieben, denen definitiv einen Riegel vorgeschoben werden muss. Patente auf genetisch veränderte Lebensmittel, die sich aber dennoch auf natürlichem Wege fortpflanzen, ist absolut widersinnig. Generell finde ich genetischen Code nicht patentierbar, da nie zweifelsfrei bewiesen werden kann, ob bestimmte genetische Zusammenstellungen nicht doch mal durch Mutation anderswo zufällig entstehen könnten.
Das
Verfahren, das dazu führt, damit der genetische Code genau so und nicht anders entsteht, zum Patent anzumelden und durchzulassen ist in meinen Augen sinnvoll. Dann wird eben jeder, der dasselbe Verfahren anwendet, Gebühren bei dem Erfinder des Verfahrens zahlen müssen, damit er es selbst nutzen kann. Logisch, er hat's ja schließlich nicht selbst erfunden, sondern musste sich die Information, wie's geht, beim Erfinder selbst besorgen.
Wenn jemand dasselbe Ergebnis mit einem anderen Verfahren erzielt, ist derjenige dann wiederum aus dem Schneider.
Dann aber hat er ja auch eigene Zeit und Energie hineingesteckt, die dann auch gerne honoriert werden kann und sollte.