Hübscher Quote, doch
Leider sagt er nichts aus ausser der persönlichen Meinung von jemandem, der einen Begriff als erster verwendet hat. Das ist ja totaaaal relevant.
Verwendet, beschrieben und geprägt. Sozusagen erfunden.
Ich bitte, dies zur Kenntnis zu nehmen und zu berücksichtigen.
Davon abgesehen war ein Rückzug auf Definitionsklauberei schon immer Kapitulation, das weisst du.
Diese Aussage ist gelogen, denn ich weiß es nicht. Genau genommen lese ich das zum ersten Mal.
Und auch darauf eingehen, dass dynamisches Binding ein OPTIONALES Feature von OOP ist. Aber viel Erfolg dabei, du schaffst das 
Klassen sind auch optionale Features von OOP. Trotzdem sind Teile der C++-Fraktion der Meinung, eine Programmiersprache mit Objekten, die nicht durch Klassen erzeugt wurden, seien höchstens objektbasiert. [1]
Nehmen wir ein Beispiel. Ich möchte wissen, ob mein Objekt auf eine Nachricht antwortet.
Wie realisiere ich es in C++? Ich frag das Objekt nach seiner Klasse, prüfe im Code nach, ob diese Klasse mit denen kompatibel ist, die diese Nachricht empfangen können, und entscheide dann ob wahr oder falsch.
Wie realisiere ich es in Cocoa? Ich frag das Objekt, ob es auf diese Nachricht antworten kann, und bekomme ein ja oder nein.
Sowohl in Java als auch in Javascript, Objective-C und (nagel mich nicht drauf fest, ich glaube aber, dass dem so ist) auch in C# kann ich via Prototyping mein Objekt erweitern, davon Kopien erzeugen, das Klassenobjekt verändern, das Objekt um den Bauplan aus einem anderen Klassenobjekt erweitern und dem fertigen Objekt sogar ein vollkommen anderes Klassenobjekt unterschieben. Geht das auch einfach in C++?
In Javascript, Objective-C und vermutlich auch in Java und C# kann ich in meine Containerobjekte einfach alle Objekte stopfen die ich will. Nummern, Zeichenketten, weitere Container, eigene Objekte. Geht das auch einfach in C++?
Man beachte wieder den Unterschied zwischen Klugscheißen und Besserwissen. 
Tu ich. Und ich finds amüsant 
Immerhin ist es dann nicht vollkommen sinnlos.
Das mit der Akkulaufzeit des IPhones war ein Beispiel.
Natürlich. Ein an den Haaren herbeigezogenes, da die Hauptenergie für die Hintergrundbeleuchtung des Displays drauf geht.
Deshalb sind die Akkulaufzeiten von dem Palm-Geräten (egal ob mit WebOS oder Windows Mobile) auch nicht besser.
Die HTCs sind auch in der neuesten Serie mit OLED-hinterleuchteten Displays nicht der Renner, was die Akkulaufzeit anbelangt. Der Neo Freerunner ist sogar vollkommen konkurrenzlos, was den Negativrekord anbelangt. Trotz Android.
Das hat nichts konkretes mit der Programmiersprache zu tun. Das Hardwaredesign ist im ersten Schritt entscheidend, dann erst die Softwarearchitektur.
Fakt ist, dass der Overhead dynamischer Methodenaufrufe massivst ist. Und in dem Moment, in dem man jedes kleinste Stück Daten als Objekt sieht, was OOP-Fanatiker sehr, SEHR gerne tun, wirds halt sehr, SEHR schlimm.
Soweit stimme ich dir da zu. Dieser massive Overhead dürfte der CPU mindestens 0,05mA Stromverbrauch mehr einbringen, wenn nicht sogar 0,1mA.
Steht immer noch in keinem Verhältnis zu den ~70mA eines dem iPhone 3GS Display vergleichbaren Displays ohne OLED-Hintergrundbeleuchtung und kann nichts mit der kurzen Akkulaufzeit zu tun haben.
Die Hardware des iPhones, nein: das Konzept des iPhones und auch das des iPads ist einfach fürn Arsch.
Das hat nichts mit der Programmiersprache zu tun.
Der GC ist ebenfalls offizielles Sprachfeature von Objective-C 2.0 und nicht Teil der Cocoa-Library. Und ganz davon abgesehen ist es eh scheißegal, weil außerhalb des Apple-Universums faktisch niemand freiwillig Objective-C benutzt. Ok, GNUStep. Das ist aber auch ne 1:1-NeXTStep-Kopie und damit fast identisch zu Cocoa. Was soll also irgendeine Trennung.
Ach so, GarbageCollector. Ich frag mich die ganze Zeit, was zum Henker du nun schon wieder an CoreGraphics auszusetzen hast...
Deine Antwort ist nicht korrekt. Wäre die GarbageCollection offizielles Sprachfeature liefe sich auch auf dem iOS. Tut sie aber nicht, es gibt (noch) keinen GarbaceCollector auf dem iPhone.
Sie ist offizielles Feature für Mac OS und daher Teil des touchlosen Cocoa-Frameworks.
Vorsicht: eigene Meinung! Ob die Garbage Collection was taugt oder nicht kann ich nicht beurteilen. Ich traue diesem Rotz einfach nicht zu, dass es vernünftig läuft. Deshalb benutze ich es einfach nicht und kümmere mich selbst um meinen Speicher.
Außerhalb des Apple-Universums werden übrigens fleißig Frameworks gebastelt, um die Applekacke auch auf Linux und Windows lauffähig zu bekommen [2] bzw. das Objective-C Look'n'Feel auf Javascript zu münzen. [3]
(im Gegensatz dazu werden die Standardframeworks von C und C++ gerne mal weggelassen, wenn Portabilität enweder gar nicht oder zwingend zählt)
Ob der verhassten Templates sind meine letzten C++-Erfahrungen angestaubt. Wie werde ich noch mal die STL in C++ los?
'Damals' war sie noch durch das zuständige Gremium standardisierter fester Bestandteil des Sprachpakets. [4]
Ich würd mal sagen: Üben, Junge.
Ich kann meinen Standpunkt ebenso energisch vertreten wie du, weshalb ich den Rat für nicht beachtenswert halte. Ich kann es ja schließlich schon.
[1] Beispielsweise
http://www.fh-wedel.de/~si/seminare/ws07/Ausarbeitung/11.javascript/docs/conclusion.html[2]
http://www.cocotron.org[3]
http://www.cappuccino.org[4]
http://www.cplusplus.com/reference/stl/So, back to topic:
TimuЯ:
Pink fetzt! Aber wieso guckste denn so grimmig, hängste wieder an nem iPhone Projekt? +kicher+
CubistVowel:
Och komm, trau dich. Wir wollen nur spielen, lass dich von uns nicht stören.
