Was Esoterik angeht, hat sie mit Religionen erstaunlich viel gemein: Oftmals wird das, was man toll findet, gerne mal sehr dogmatisch rübergebracht, anstatt die eigene Lehre als nur eine von vielen anzuerkennen und auch, dass das, was einem selbst hilft, noch lange nicht anderen Personen helfen muss.
Ein christlicher Glaube kann schließlich auch als etwas wahrgenommen werden, das als Primärziel hat durch diesen Burschen, der vor 2010 Jahren ablebte, "durch Christus" gewissermaßen, wieder zu sich selbst zu finden, den Glauben daran wiederzuentdecken, dass jeder in sich selbst (hier halt durch Jesus Christus) jene Kraft entdeckt um das Leben zu meistern, egal wie sehr viel Gegenwind man im Leben erhält.
Bei all diesen esoterischen Dingen ist es, wenn man es mal etwas losgelöster von den einzelnen Lehren sieht, nichts Anderes.
Das Einzige, was ich übergreifend wichtig finde, ist der Umstand, dass man lernen sollte, seiner eigenen Intuition, und damit der emotionalen Komponente in einem selbst (als Gegenstück zur kopfgesteuerten Komponente), zu vertrauen.
Denn auf diesem "Bauchgefühl", wie es gerne genannt wird, fußt sehr viel im esoterischen Bereich.
So auch das Tarot.
Denn das, was einem das Tarot sagt - davon bin ich überzeugt - ist nichts anderes als das Bauchgefühl, das in einem drinsteckt und das es sichtbar macht.
Nicht mehr und nicht weniger.
Letztlich hängt es dann eben ganz davon ab, ob man diesem seinem Bauchgefühl vertraut oder doch lieber seinem Kopf.
Beides ist sinnvoll, aber ich bin der Meinung, dass es nicht schaden kann, als Entscheidungshilfen beide - den Kopf und den Bauch - ernstzunehmen.
Mehr noch: Wer eins von beidem links liegen lässt, der wird im Leben mehr Fehlentscheidungen treffen als jener, der beides ernst nimmt.
Davon bin ich überzeugt.