wenn er sich nur die Mühe macht, dorthin zu reisen
Das ist, was die Einbruchsfrage angeht, aber der entscheidende Punkt.
Bei einer Sicht von oben siehst du nur das, was für potenzielle Einbrecher ohnehin schwer zu erreichen ist: Dächer, Gärten, etc.
Bei einer Direktansicht kannst du dir ausgucken, wo welche Fenster sind, wie groß sie sind, sind sie vergittert oder nicht ... und das alles bequem von zu Hause aus.
Alles andere ist in meinen Augen
im Moment übertrieben. Da steht also ein Haus, und? Wer da wohnt weiß man da immer noch nicht.
Allerdings scheint da gerade etwas zu geschehen, das ich sehr interessant finde: (Vielleicht ELENA sei Dank?) Intuitiv werden dahinterstehende Gefahren offenbar erfasst. Denn wir kennen es ja von Google Maps, wo dann mal schön drinsteht, was wo drin ist, inklusive perfekter Verlinkungen zu Beurteilungen darüber. Dass exakt diese Daten
ungefragt auch hier nun landen könnten, dafür muss man kein Hellseher sein. Das wird so mancher Firma so gar nicht gefallen, dass nun ihre hässliche Frontansicht zu sehen ist.
Der Knackpunkt ist das "Ungefragt": Der Staat fragt auch nicht, das stinkt auch vielen. Nur, versuch mal gegen den Staat als Einzelner anzukommen, da ist Don Quichote ein Scheiß gegen ... gegen einen Konzern, zumal noch
mit Unterstützung des Staates, ist das schon einfacher. Und so wird sich,
egal wie gefährlich es die Leute wirklich einschätzen, halt mal gewehrt und der Kleingärtnerseele Macht suggeriert.
Dass diese genauso klein (also quasi nicht vorhanden) ist wie gegenüber dem Staat, das wird selbstverständlich geflissentlich übersehen.
