@Godflesh
was ist wo "rauskopiert"? Ich habe nirgends etwas rauskopiert! Das erst mal grundsätzlich vorweg. Andernfalls hätte ich die Quelle angegeben - nee, der threadstart (-Text) ist schon auf meinen Mist gewachsen. Also solcherlei Unterstellungen kann ich absolut nicht ab!
Und was verstehst du an der Fragestellung nicht?
Ich fragte nach Sucht - nach Abhängigkeit insbesondere von Alkohol und "harten" Drogen - sowie danach, ob es möglich ist, die Sucht "abzulegen": dauerhaft und falls ja, wie das möglich sein kann.
@all
Um Kaufsucht, Spielsucht, Magersucht, Rauchen ... geht es mir hier gar nicht. Um das zu diskutieren, kann man ja vlt. einen anderen thread eröffnen?
Ich denke gerade nicht, dass sich alle Arten von Sucht über einen Kamm scheren lassen (wenngleich es teilweise Parallelen, Gemeinsamkeiten, Überschneidungen gibt...), daher möchte ich hier wie gesagt vor allem oben genannte Abhängikeiten diskutieren (darauf beschränkt).
@messie
deine Antwort finde ich etwas sehr pauschal. Wenn du so viele Leute kennst (die von Heroin oder Alkohol oder beidem - evlt. auch noch Koks, Crack, Opium oder Morphium) abhängig waren und davon loskamen, dann teile doch bitte auch noch mit, wie sie davon loskamen und wie lange sie "clean" sind? ??
Denn genau das ist es, was mich interessiert!
Wodurch das möglich ist? Da sind die Antworten so vielfältig, wie es Menschen gibt: Da Menschen aus unterschiedlichen Gründen süchtig werden, gibt es auch entsprechend unterschiedliche Auswege.
(messie)
Nein, soo einfach ist es, denke ich, nicht. Es gibt etliche, die Therapien machen (mehrere hinter sich haben - nicht nur körperlichen Entzug meine ich damit, klar), die Motivationen und den Willen hatten (aus bestimmten Gründen), von ihrer Sucht wegzukommen, die teilweise sogar "mitten im Leben stehen" (ja, das ist möglich, teils sogar recht lange - je nach Substanz!) und dennoch süchtig sind bzw. bleiben.
Nicht nur, dass die Substanzen "das Gehirn verändern" (bspw. Veränderung der Neurotransmitterausschüttung - Dopamin etc.; Suchtgedächtnis und Schäden am/im Gehirn), sondern eine entscheidende Rolle spielen auch Persönlichkeitsstörungen (z.B. "antisoziale Persönlichkeitsstürung") siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Antisoziale_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rungsowie die Vererbbarkeit!
Siehe bspw. hier:
http://www.neurobiologie.fu-berlin.de/gruenewald/Sucht_und_Gehirn-2007/sucht_und_gehirn.htmlDaher denke ich nicht, dass Sucht sich "einfach nur" durch Veränderung der Lebensumstände beseitigen lässt. Und die Unterschiede sind eben auch nicht so vielfältig, sondern die Ursachen ähneln sich offensichtlich doch sehr (s.o.: bsw. genetische Disposition, Persönlichkeitsstörungen). Dies trifft vor allem auf bestimmte Drogen (wie Alkohol oder auch "harte" Drogen) zu - daher möchte ich mich bei der Diskussion auf diese beschränken. Bei anderen Süchten mag es andere Ursachen und auch andere "Auswege" geben.
Die Frage ist für mich aber, ob eine wirkliche "Heilung" der Sucht (bezogen auf die von mir genannten Substanzen) wirklich möglich ist?
?@Godflesh
... so? Wir sind also alle
süchtig (von irgendetwas)? - Naja, dazu müsste man den Begriff "Sucht" wieder genauer bestimmten bzw. die Süchte einzeln betrachten und dann vergleichen.