Takara: Ich stimm Tialys und Tyrannus zu: mehr Flüssigkeit! Pro Stunde Sport soll man, wenn ich mich richtig erinnere, einen Liter mehr Wasser als die idealen 2-3 Liter am Tag zu sich nehmen. Wenn ich es anstrengungstechnisch übertrieben hab, ess ich nen Liter Frühlings- oder Buchstabensuppe. Schmeckt halt besser als Gemüsebrühe nur so

OnT: Ich hab eigentlich immer Sport gemacht. Als Kleinking bin ich in den örtlichen Verein (WTB) eingetreten und habe erst Kinderturnen und später Ballettgymastik gemacht. Mit ungefähr zehn hab ich dann in dem verein in den Karatekurs gewechselt und bin da bis heute, wenn auch inzwischen zur Hälfte als Trainer.
Schulsport habe ich immer gehasst.
(Kallisti: Zu Kampfsport usw. gibt es diesen Thread:
http://www.schwarzes-hamburg.com/index.php/topic,10300.0.html Könnte dich evtl. interessieren, wenn du es nicht schon selbst entdeckt hast.)
Wenn man ernsthaft einer Kampfkunst nachgeht, braucht man nun aber auch Extrakondition. Laufen oder schwimmen ist da ideal, konnte ich aber beides nie leiden. Eine zeitlang bin ich Walken gewesen, das war konditionstechnisch genau so gut, für die Knie aber deutlich besser als Joggen.
Inzwischen bin ich in einem Fitnessstudio und versuche wirrklich, dreimal die Woche da zu sein. Manchmal nehm ich an den Kursen teil (Pilates, Rückentraining), bin aber hauptsächlich dabei, an Geräten die Muskelkraft und meine Ausdauer aufzubauen. Übrigens empfinde ich das Trainieren im Studio auch bei weitem nicht als so unangenehm, wie ich es früher immer befürchtet habe. Der Raum für die etwas protzigen Gewichtestemmer ist von den normalen Geräten kaum einzusehen und die Quote an knapp bekleideten guck-mich-an Sportlern ist gering. Die meisten Leute gehen dort sehr ruhig und konzentriert ihren eigenen Übungen nach, sind aber meist für Gespräche offen. Rumgeflirte hab ich noch nicht mitbekommen.
Die Motivation dahinter ist in erster Linie ein gewisses Suchtverhalten. Ich brauche es, zu trainieren, mich anzustrengen, mich weiterzuentwickeln und auch zu schwitzen. Außerdem trainiere ich fleißig gegen die Rückenprobleme an, die in meiner Familie vorprogrammiert zu sein scheinen. Und wenn ich dadurch meine Examens-Kilos wieder loswerde, hab ich da nichts gegen ^^