@K-Ninchen: Hä!?
Ich denke, der Ansatz "Musik" zu machen, zu konsomuieren, zu genießen und zu ignorieren ist so unterschiedlich, wie es Menschen gibt.
Brauchst dich nicht genötigt fühlen, das "Fehlen" von Schubladen zu rechtfertigen. Zu mal wirklich gute Musik sowieso in seiner Klangwelt entweder in mehreren Schubladen Platz findet oder durch wirklich neue Einflüsse seine ganz eigene Nische sucht.
Wenn eine spezifischer Drive in einem "Genre" liegt, der nachgefragt wird oder der just de facto die Leute zu Bewegung treibt, dann erfüllen Tags nur ihre Funktion.
Und wenn das Bewegungs-Repertoire und die Stimmung der Audienz dazu auch noch reichhaltig ausfallen, dann läuft wat partie-technisch gesehen richtig.
Wenn ich weiß, was ich will, und es bereits existiert, bin ich im Vorteil, es benennen und in Lastfm finden zu können.
Ist noch mal ne ganz andere Schiene, wie man seinen Zugang als "Musiker" oder "Musik-Produzent" definiert oder eben undefiniert lässt.
Die Tags dienen letzten Endes häufig nur dazu, die Produkte auf dem Markt zu kommunizieren und Leute, die einfach nur wissen, was ihnen gefällt oder die was Neues suchen, anzusprechen.
Dazu kommt ja auch, dass Genre-Bezeichnung von Sprachraum zu Sprachraum auch noch mal verschieben. Was die Amerikaner zuweilen noch dem Industrial zuordnen...

Sehr interessant finde ich ja diesen Versuch hier:
http://techno.org/electronic-music-guide/music.swf@darkstar27 : Goa-Parties hin oder her... die meisten in und um Hamburg sind eher schwach und ja es gibt Goa-Parties, da denke ich mir manchmal auch, dass Goa draufsteht, aber nur irgendein Möchtergern auf nen Trittbrett aufgestiegen ist, um wirklich pseudo-psyigen Trance oder irgend son nen progressive-techno-House aufzulegen... Das is auch die Mucke, die die Bademeister, Bewegungslegastheniker, Alkoholiker und Langweiler anzieht!
Tatsache: obs nun an den Locations liegt oder an dem Hype um Goa, es ist nur noch anspruchslose Label-Schmückerei um Nichts!