Ok, ich versuch das jetzt mal mit meinen einfachen Worten naiv und unbedarft wiederzugeben - nur, damit ich sehe, ob ich es richtig verstanden habe, um Missverständnissen vorzubeugen:
Ob bestimmte Interessengruppen tatsächlich stärker als andere gehört werden, werden vermutlich nur die führenden Mitarbeiter der Ministerien beurteilen können.
/(Spambot)
Ach so - also man kann als Normalbürger selbst das nicht daran erkennen/beurteilen, wie wofür entschieden wird (von politischer Seite), wo es für wen Subventionen und wo es "Sanktionen", Kürzungen, Einschränkungen ... gibt und welche Gesetze entstehen, geändert werden ... ?
Hierbei spielen natürlich politische Mehrheiten und ideologische Vorstellungen eine wichtige Rolle.
(Spambot)
Ja, das
glaube ich auch.

Es sieht danach aus.

Was ist
Blame Game zu Deutsch? Nein, ich möchte es nicht googeln. Danke. Ich möchte es mir auch nicht aus dem Zusammenhang selbst herleiten - würde mich aber über eine Übersetzung von dir, Spambot, freuen.
Die Interessenkonflikte um begrenzte Ressourcen und politischen Einfluß führen oft dazu, dass Interessengruppen sich gegenseitig den schwarzen Peter für angebliche oder echte Mißstände zuschieben.
(Spambot)
und:
Daher wissen diese Interessenverteter auch immer warum die Interessenvertreter der anderen Seite angeblich auf der dunklen Seite der Macht stehen.
(Spambot)
Ja, dieses Verhalten legen auch Politiker zuweilen an den Tag - Schwarzer Peter spielen ... Btw. meine fünfjährige Tochter kennt die Spielregeln auch schon gut und spielt das gerne - also mit Spielkarten meine ich.
Ein Klassiker - das mit dem Schwarzen Peter.
Der in den Medien verbreitet Eindruck, (...)
(Spambot)
Naja klar - das mit den Medien wieder und dem durch sie manipulativ, suggestiv, propagandistisch, einseitig verzerrten Bild der/von Realität(en) - jaja, ich dachte schon, dass das wieder auf jeden Fall und unweigerlich auf die schwarzen Medien-Peter rückführbar sein würde ...
Also gut - lassen wir das Kasperle-Theater sein, ich frage nochmal inhaltlich nach - wegen der etwaigen Missverständnisse ... :
Diese naive Vorstellung verkennt die Tatsache, dass beispielsweise Sozialverbände auch wirtschaftliche Partikularinteressen verfolgen.
(Spambot)
Was (welche genau) sind "wirtschaftliche Partikularinteressen" (in diesem Zusammenhang)?
Da die Tätigkeit von Sozialverbänden meistens sehr kostenintensiv ist, dürfte es politischen Entscheidungsträgern schwer fallen, vorhandene Ressourcen von produzierenden (und zum Steueraufkommen stark beitragenden) Wirtschaftszweigen umzuleiten. Wenn man Geld ausgeben möchte, muß man erstmal Geld einnehmen. In manchen Bereichen, wie der Energieversorgung, der Gesundheitsversorgung oder der Landwirtschaft, streiten sich die verschiedenen Interessenvertreter besonders gerne um die enormen Subventionen. Jeder will ein besonders großes Stück vom begrenzten Kuchen.
(Spambot)
Ach so - es geht also letztlich doch immer wieder nur ums Geld und gar nicht so sehr um Inhalte oder um Sinnhaftigkeit oder um Nützlichkeit oder um Weitsicht und
Angemessenheit und Ausgewogenheit und so was alles - es geht eher darum, wie sich Geld vermehren, einsparen, geschickt umverteilen und einnehmen lässt, um damit noch mehr Geld "zu machen" ... ? - Jaja, ich muss das so "populistisch", so stark vereinfacht und beschränkt formulieren - ich bin naiv und unbedarft, politisch unterbelichtet und kann daher nicht anders. Das nur noch mal kurz zu meiner Rechtfertigung.

Also jedenfalls wird folglich dort investiert, unterstützt, juristisiert, justiert, politisiert und manipuliert - und fließt dort das Geld hin, wo es sich am schnellsten oder meisten oder langfristigsten vermehrt und wieder abmelken lässt - untergeordnet ist die Sache selbst - also der Zweck - also stehen mehr so die (finanziellen) Mittel im Vordergrund?
Ja, das kommt mir bekannt vor - irgendwie hat das auch mit Geschichte zu tun, meine ich mich dunkel erinnern zu können ...
Also man kann dann ohne Probleme bspw. völlig unangemessene, fragwürdige Subventionen durchsetzen, aufoktroieren und weiterlaufen lassen - auch wenn sie sich irgendwann auch als schädlich schon herausgestellt haben ... da man ja aber nun nicht einfach den (eigenen) (Geld-)Hahn zudrehen kann - das würde ja wiederum gegen die Vereinbarungen und Spielregeln verstoßen und man würde sich dann ja eben u.U. auf kürzere oder längere Sicht den eigenen Ast absägen. - Nein, ich sehe ein, dass das zu komplex ist und völlig idiotisch wäre. Also belässt man es bei den bestehenden "schädlichen" Spielregeln und spielt das Spiel einfach weiter so lange geht - Augen zu und durch, Hauptsache ich sitz im Trockenen und nach mir die Sintflut.
?
Und klar, der Kuchen ist "begrenzt" - also es ist halt so, dass man zwar verschieden große Stücke an verschiedene Leute verteilen kann und auch, dass man viele kleine oder wenige große und eben unterschiedlich große Stücke verteilen kann ... Trotzdem bleibt es eben nur ein Kuchen, den es aufzuteilen gilt. Und man kann auch manchen einfach wieder was wegnehmen und es anderen geben - wer welches Stück und wieviel vom Kuchen kriegt - diese Entscheidung und Beurteilung obliegt, wie wir bereits festgestellt haben ja letztlich den "führenden Mitarbeitern" und "Ministern". Und dann dreht sich das Lobby-Karussell wieder und immer im Kreis herum und herum - so schnell, dass manch einer runterfällt und andere erst gar nicht raufkommen, denen wird vom Zuschauen schon wahlweise schwindelig oder schlecht und es fehlt ihnen vor allem der notwendige Fahrschein. An den kommen sie schon gar nicht erst ran.
Wichtig ist ja nur, dass der Kuchen als solcher zu erkennen ist und das Karussell sich dreht!
Die Verflechtung von Wirtschaft und Politik durch Nebenjobs hat sicherlich problematische Seiten. Andererseits will man mit diesen wirtschaftlich attraktiven Nebenverdiensten einen zusätzlich Anreiz schaffen, um den Job des Politikers einigermaßen attraktiv zu machen.
(Spambot)
Naja, problematische Seite hat jedes Ding.
Und klar, die Diäten als Anreiz reichen natürlich nicht aus.
Wenngleich so mancher Klinikarzt locker auch auf ne "75-Stunden-Woche" kommt - gerne auch mal auf 84 Stunden und ohne Nebentätigkeitsanreiz auskommen muss oder will und auch nicht halb so viel verdient wie ein Politiker.
Aber so genau müssen wir das gar nicht wissen - wie gesagt: Hauptsache die Fahrattraktion läuft rund!
