Meine Meinung zu Facebook ist, das es eine recht praktische Plattform ist, deren einfache Bedienung es ermöglicht, den allgemeinen SmallTalk ins Netz zu verlagern.
Es ist kein Ersatz für persönlichen Umgang.
Das immer wieder aufgeschrien wird, das Facebook seine Nutzer bespitzelt und Daten sammelt, ist auf den naiven Umgang der meisten neuen 'Netzbewohner' mit ihren persönlichen Daten zurück zu führen.
Es sollte jedem mit ein wenig Verstand klar sein, das ein gewinnorientiertes Unternehmen eine solche Plattform nicht ohne Gegenleistung zur Verfügung stellt und sollte sich doch mal die
Nutzungsbedingungen durchlesen, denen sie/er beim Eröffnen eines Accounts zugestimmt hat.
Außerdem sollte auch jedem Internetnutzer klar sein, das man Daten/Bilder/usw. die man für besonders schützenswert hält, erst garnicht ins Netz schiebt.
Ja, ich weiß, das ist der große Knackpunkt. Medienkompetenz besitzen wenige, da so etwas nicht an den Schulen und auch nur sehr selten in den Familien vermittelt wird.
Wer seine Fotos vom letzten Sauf-Exzess unbedingt mit seiner Umwelt teilen will, sollte halt schon wissen, wie die Zugriffsrechte auf den entsprechenden Plattformen funktionieren.
Laut einer
Heise News-Meldung vom 25.01.2011 ist es vielen Personalchefs zu aufwendig länger auf Sozialplattformen über Bewerber zu forschen, was aber eben nicht bedeutet, das es keiner tut.
Daten die man ins Netz schiebt (wie Dannys Post so schön zeigt) haben eine Tendenz, dort auch zu bleiben.