Da ich über ein Tauschregal zur Zeit einen hohen Durchsatz an Büchern habe, nehme ich auch viele mit, die ich mir niemals gekauft und die ich normalerweise auch nie gelesen hätte. Da sind dann auch so einige Krimis und sonstige Räuberpistolen dabei, von denen ich viele nicht zu Ende lese. Dazu ist mir die Zeit einfach zu schade. (Aber der Versuch lohnt sich trotzdem, man kann dabei so manche Perle entdecken...^^)
Nie warm geworden bin ich mit Douglas Adams. Versteh den Kultfaktor einfach nicht. Vielleicht hätte ich zumindest den Hitchhiker mal zu Ende lesen sollen?
Ich habe es auch mit einigen Hohlbeins versucht, aber immer bald wieder hingeschmissen. Die Bücher sind einfach nur schlecht geschriebene Reißer für Kinder. *find*
Obwohl ich Stephen King ganz gerne lese, habe ich die Serie um den dunklen Turm vorzeitig aufgegeben. Einige Geschichten haben mir zwar gefallen, aber als Serie finde ich es zu konzeptlos, ziellos über einen viel zu langen Zeitraum zusammengewürfelt.
Mir fiel vor Kurzem auch "Illuminati" in die Hände. Was für ein blöder Scheiß! Selten so ein miserables Buch (nicht zu Ende) gelesen. Ich habe dann weiter bis zum Ende geblättert, mein Güte, allein der überlebte Hubschrauberabsturz...

Und die ganze Zeit wünschte ich mir, dass die Bombe unterm Vatikan endlich hochgehen sollte.

Um die gehypten Bücher von Dan Brown mache ich jedenfalls in Zukunft einen Riesenbogen.
Einige Werke von Bukowski, Jean Genet, Henry Miller, Peter Berling und Max Frisch habe ich ebenfalls abgebrochen. Manchmal passt die Stimmung nicht, einiges ist einfach nicht mit meinem Stil kompatibel. Sogar "Roverandom" von Tolkien, so kurz es auch ist; da hatte ich wohl etwas ganz anderes erwartet - aber ich lese es bestimmt irgendwann.
Ganz grauenhaft fand ich auch "Die Blechtrommel", ich war allerdings auch noch sehr jung. Trotzdem hat mich diese Erfahrung bisher davon abgehalten, je wieder einen Grass in die Hand zu nehmen... Lenz - Die Deutschstunde war mir zu langweilig. Musil - Törless ebenfalls, obwohl beides mich thematisch gereizt hat.
Ich habe meistens mehrere völlig verschiedene Bücher gleichzeitig "in Arbeit". So kann ich ganz nach Stimmung und Laune (und Tageszeit) wechseln, und es fällt nicht sehr ins Gewicht, wenn ich eines oder mehrere davon mittendrin endgültig zuschlage. Schade finde ich es nur, wie oben schon gesagt, um jede mit schlechter Lektüre verbrachte Minute, wo es doch so unendlich viele gute Bücher gibt...
Schönes Thema, Messie, mir fallen bestimmt noch mehr Bücher ein.