Bei mir ging's damals sehr schnell: Von einem leicht scherzhaften "hmmjoar, die Wohnung klingt doch ganz nett" bis zum kompletten Umzug verging eine Woche

Ich hab mich sofort pudelwohl gefühlt. Und das obwohl ich mir erst bewusst wurde wie wichtig es war auszuziehen als es geschehen war ...
Meine erste Wohnung war mehr ein Wohnklo *lach*, Küchenzeile, 2m² großes Bad (großzügig geschätzt), das Zimmer selbst auch nicht mehr als jene in den Studentenwohnheimen - aber es war
meine! War das geil.

Ich würde an deiner Stelle auch erstmal nur das Nötigste mitnehmen (Bett, Klamotten, Computer, Schreibtisch, Stereoanlage, CDs, n paar Bücher wären bei mir "das Nötigste") und dann sukzessive (ich kann kein Französisch, dafür wichtig klingende Fremdworte

) das nachholen, was dir fehlt.
Es lohnt sich darüber hinaus sich über die Waschgelegenheiten schlau zu machen. Ist schon was anderes wenn man theoretisch jeden Tag im Elternhaus seine Wäsche waschen kann oder z.B. im Studentenwohnheim für die Gemeinschaftswaschmasch im Keller grade mal alle 6 Wochen einen Termin bekommt ...
Zudem wird das Leben etwas teurer. Der Kühlschrank ist zuhause ja doch öfters voller als in der WG. Kooomisch.

Ist aber -meine Meinung- nichts im Vergleich zur neugewonnenen Freiheit.
