ich finde, steuern sind nicht das richtige mittel, aber wenn es erstmal in der politik thematisiert ist, ist es sicher einfacher, konzepte zum schutz vor ungesunden/fett machenden nahrungsmitteln bzw. zur aufklärung zu entwickeln und umzusetzen.
Wer macht eigentlich mal Politik und Aufklärung gegen den Gesundheitswahn?
Man könnte meinen, dass das ganze Leben ist aus Sicht einiger Gesundheitsapostel mit politischem Rückenwind als eine Art Gesundheitsgefahr begriffen wird. Alleine schon weil es stets tödlich endet.
Also das ist doch extrem kurzsichtig/einseitig gedacht. - Wie Multivac schon sagte: wenn die Leute nicht mal Ahnung haben, ihre Fehler dann an ihre Kinder "vererben" (durch alltägliche Verhaltensweisen, die sie vorleben und die Kinder Anderes erst mal noch gar nicht kennenlernen, erfahren können ...), geht es nicht einfach nur um ein "Diktat der Gesundheit", sondern darum, dass man vorbeugen möchte, dass es Menschen schlecht geht - dass sie sich mit sich, mit, in ihrem Körper unwohl fühlen - nicht nur aus gesundheitlicher Perspektive betrachtet, sondern aus der Innenperspektive der Menschen selbst - dass sie sich nicht wohl fühlen in ihrem Körper, dass ihnen diverse Tätigkeiten aufgrund starken Übergewichts sehr schwerfallen oder auch gar nicht möglich sind usw.
Und nicht zuletzt ist es für nicht Wenige auch eine "ästhetische" Frage ... - da muss man mir jetzt nicht mit der abgedroschenen Phrase "magersüchtiger Models" kommen, und dem "Schlankheitswahn" - es geht einfach um ein gewisses Maß und eine gewisse Form. Sehr starkt übergewichtige Menschen sind oder werden zumeist wirklich krank und sind nun mal einfach vollständig aus der Form. - Und es geht also nicht um etwas Übergewicht, sondern um stark übergewichtige Menschen, derer es weltweit aufgrund von falscher Lebensweise (insbesondere Ernährung und Bewegungsmangel) immer mehr gibt.
Und, colourize, ich glaube auch nicht, dass Kinder, die aufgrund dieser falschen Lebensweise bereits Diabetiker sind, sich darüber freuen ... -
was meinst du?Dass man das über Steuern der Verbraucher löst, ist eine bequeme Nummer. Aber im Grunde sollten doch vor allem auch mal die Verantwortlichen der Lebensmittelindustrie herangenommen werden!!
Die sollte man finanziell belasten: wenn sie überwiegend ungesunde (bspw. stark denaturierte, zu fett- und zuckerhaltige) "Lebensmittel" vermarkten - und damit unglaublich reich werden!
Und dann muss halt was gegen die Dummheit und das Desinteresse der Leute getan werden - ja, "Aufklärung". Aber bei manchen nützt selbst das nichts - weil sie einfach geistig zu unterbelichtet sind, ja sowas gibt´s. Leider. Ja, das sage ich genau so und meine es auch so - völlig unverblümt!
Denen kann man letztlich nur durch eine gewisse "erzieherische Bevormundung" helfen - wie heißt es: "Manche muss man zu ihrem Glück zwingen." So widersprüchlich das zunächst klingen mag.
