viele physikalische probleme und fragen führen in ein komplett unbekanntes, unberechenbares und unbeweisbares nichtphysikalisches terrain, welches nur mit metaphysik bearbeitbar ist. und letzteres darf man meiner meinung nach auch als laie

ein paar beispiele zum diskutieren:
1. die zeit vor dem urknall - nichtexistent oder nur unerforschbar ?
2a. schödingers katze - miau !
2b. dekohärenz - worthülse ?
2c. gleichheit von quanten - radioaktiver zerfall = zufall ?
3. paralleluniversen - existent ? wenn ja, in welcher form, können wir da hin ?
4. extradimensionen - kleiner (aufgerollt ala Stringtheorie) oder megagroß um uns herum ?
5. zeitreisen - möglich/unmöglich, großvaterparadoxon usw.?
6. teilchen, die in der zeit zurückreisen bzw. die zukunft kennen - doppelspaltexperiment
7a. verschränkte teilchen - informationsaustausch ohne überträger ?
7b. teleportation - neuer spin, neues teilchen ?
8. der teilchenzoo - vollständig ?
9. dunkle materie, dunkle energie - existent oder hilfskonstukte für ein falsches weltbild ?
10. unser physikalisches weltbild - real ?
11. lichtgeschwindigkeit - oberstes limit ?
12. oberste grenze für quanteneffekte ?
zu 1.: die zeit vor dem urknall - ein tabu vieler physiker. hierzu was relativ neues: martin bojowald hat ein bischen rumgerechnet und festgestellt, daß am anfang nicht unbedingt eine singularität herrschte, und schaffte es so, zurückzurechnen auf eine zeit vor dem urknall. er hat damit ein mathematisches instrument geschaffen, diese zeit bzw. die vorgänge, die beschaffenheit der materie und energieformen davor zu untersuchen.
zu 2a. es gab füher verschiedenen deutungen. die katze ist in der box gleichzeitig tot und lebendig, erst das nachschauen durch einen beobachter läßt sie sich für eine eindeutige daseinsform entscheiden - entweder tot oder lebendig. es gab es die idee, daß evtl. für jede form ein neues paraleluniversum entsteht. es gab außerdem die frage nach dem großen beobachter, der alle diese wellenfunktionen zu festen einheiten zusammenbrechen läßt, die unsere welt ausmachen. aktuell gilt wohl die deutung der dekohärenz.
zu 2b.: der eingeführte begriff der dekohärenz als zusammenbruch von wellenfunktionen von quantenbzw. teilchen durch wechselwirkung mit der außenwelt erscheint mir ein theoretisches hilfskonstrukt zu sein.
zu 2c: teilchen sind komplett gleich. es läßt sich nicht vrohersagen., welches radioaktiv zerfällt und welches nicht. es gibt keine eigenschaft eines teilchens, die man messen könnte, um das vorherzusagen. glaube ich nicht. das widerspricht der logik. wenn ein teilchen zerfällt, dann muß es innere vorgänge geben, die dazu führen. man hat evtl. diese eigenschaft eines teilchens einfach noch nicht entdeckt. notfalls ist die ganze quantentheorie falsch :-p
zu 7a.: die informationsübertragung von einem erschränkten teilchen zum anderen ist angeblich "instantan", also augenblicklich, ohne zeitverzögerung. es gibt keinen informationsüberträger. das finde ich unsinn.
zu 7b.: anton zeilinger hat den spin von einem teilchen über eine distanz von einem kilometer auf eine anders übertragen und nennt das "teleportation". er hat unter der prämisse recht, wenn man davon ausgeht, daß die treilchen als einziges der spin unterscheidet und nach austausch des spins auch wie materiell ausgetauscht wirken. aber ist das die teleportation, die wir die ganzen jahrzehnte wollten, die uns scifi-romane und -filme zeigten, die die arme fliege mit menschenkopf ihr dasein fristen lassen muß ? ich denke nein.
zu 8.: gibt wohl momentan 17 teilchen, mit denen sich unsere welt mehr schlecht als recht beschreiben läßt, und es kommen wohl noch einige dazu. ist das nicht ein bischen komplex und unästhetisch ? wäre nicht ein einziges teilchen oder 2 als grundlage hübscher ?
zu 10: es gibt derzeit genügend physikalische phänomene, die weder mit der newtonschen, relativitätstheretischen, quanten- oder stringtheorie-physik erklärbar wären. und es gibt andererseits eine menge theorien, die sich vorwiegend auf theoretische konstrukte denn auf beweisbare sachverhalte stützen. daher nehme ich an, daß unser weltbild falsch ist. ich denke, die relativitätstheorie wird bald in schubladen verschwinden. außerdem denke ich, daß unsere physik zur zeit aus einigen zirkelschlüssen besteht. hier ein kleiner knicks, und schon bricht alles in sich zusammen

zu 11.: es gibt bestimmt teilchen, die sich schneller als mit lichtgeschwindigkeit bewegen. hat man halt nur noch nicht entdeckt.
zu 12.: gibt es eine oberste grenze für quanteneffekte ? in versuchen werden immer größere objekte mit quanteneigenschaften gefunden - wo führt das hin ?