Weil ich diesen albernen evo-psych-Pseudowissenschaftskram extrem abturnend finde. Komischerweise kommt da immer bei raus, dass der Lebensstil der amerikanischen 1950er schon von den Urmenschen prädestiniert gewesen sei. Und das obwohl zu keiner Zeit tatsächlich irgendwo die Mehrheit der Menschen in exklusiven Zweier-Beziehungen der eigenen Auswahl und das auch noch aus romantischen Gründen gelebt hat. Über das völlig alberne Männer / Frauenbild, geschweige den die stillschweigend vorausgesetzte allgemeine Heteronormativität will ich gar nicht erst anfangen.
Punkt ist: zu fragen, was "die Männer" oder "die Frauen" wollen ist etwa so sinnvoll wie zu fragen, was "die Rechtshänder" wollen. Das sind einfach mal keine homogenen Gruppen, deswegen sind auch alle Verallgemeinerungen falsch.
ich weiß, "alle Verallgemeinerungen sind falsch, ausnahmslos alle." trotzdem. das ist ein Anekdoten - Thema, da kann man keine verbindlichen Wahrheiten bei raus bekommen.
banquo - Moment - ich bezog mich mit "Veranlagung" nicht auf die menschliche als solche bzw. auf Evolution des Menschen, sondern auf die jeweils eigene individuelle kleine - was man von seinen näheren "Vorfahren" so vererbt bekommen hat: meinte ich oben.
Und mit "Erblast" meinte ich zum Einen auch diese Veranlagungen, zum Anderen übertragend gemeint: den Ballast an Müll, der bei Erziehung/Sozialisation einfach immer ("natürlicherweise") mit anfällt.
Auf Evolution bezog ich mich gar nicht. - Glaube, da lag ein Missverständnis vor.
Was aber also Erziehung, Sozialisation, Prägungen angeht - du meinst also nicht, dass das ausschalggebend für Menschen ist (auch dann noch, wenn sie erwachsen sind) - also auch für ihre Beziehungen und z.T. also auch bei Partnerwahl?
Und du meinst auch nicht, dass es geschlechtsspezifische Verhaltensweisen, Denkarten oder auch Arten zu Fühlen gibt (neben den individuellen von Mensch zu Mensch unterschiedlichen)?
Gibt es also keine gender identity? - Oder bist du der Meinung, alles das sei nur konstruiert?
Und wenn es sie doch gibt - ist sie wirklich nur von außen aufgedrückt - hängt sie wirklich gar nicht mit dem biologischen Geschlecht zusammen - grundsätzlich bzw. mehrheitlich nicht meine ich?
Ja und was meinst du mit
stillschweigend vorausgesetzte allgemeine Heteronormativität
?
Worauf beziehst du dich damit (auf welchen Beitrag, welchen Inhalt, welche Aussagen von wem)? Was willst du kritisieren ... ?
Es ist alles irgendwie ziemlich durcheinandergewürfelt und nur angerissen. - Damit allerdings lässt sich leider wenig anfangen - verstehen noch weniger.
Wäre also nett, wenn du das ein bisschen präzisieren könntest. ? - Vielleicht auch, weshalb dieses ein "Anekdoten-Thema" ist und was du damit genau meinst?