Oha! Wenn es mir möglich ist, komme ich auch demonstrieren. Erstaunlich, dass sich offensichtlich so Wenige hier für dieses wichtige Thema interessieren.
Ja, schade eigentlich.
Demonstrieren bewirkt vielleicht nichts, aber nicht demonstrieren bewirkt ganz bestimmt nichts.
Aus:
Occupy:World – der Protest gegen das Finanzsystem nimmt Fahrt auf"Mit jedem Tag, an dem das Casino nicht geschlossen wird, müssen wir noch hilfloser zuschauen, wie die Finanz-„Märkte“ die Politik vor sich her treiben. Das Vertrauen in die Demokratie geht so mehr und mehr verloren.
Wir schauen tatenlos zu, wie das Finanzsystem sich der Politik bedient und z.B. die „Troika“ von EU, EZB und IWF ganzen Ländern eine zerstörerische Sparpolitik diktiert, die Generationen von Menschen ihrer Lebensgrundlage und Perspektiven beraubt. Mehr und mehr erleben wir, dass diese Austeritätspolitik sich nicht auf Griechenland oder Portugal beschränken wird. [...]
Darüber empören und wehren sich immer mehr Menschen. Es ist nicht verwunderlich, dass nun weltweit Bürgerinnen und Bürger zu ihrem letzten Mittel in der Demokratie greifen und auf die Straße gehen, es ist eher verwunderlich, dass dies erst jetzt passiert.[...]
Nun wird vielfach wird kritisiert, dass die „Occupy-Bewegung“ keine konkreten Ziele nennen könne. [...] Wichtig ist zunächst der kleinste gemeinsame Nenner dieser Bewegung. Und dieser Nenner ist die Forderung nach einer wirkungsvollen Regulierung der Finanzmärkte, nach der Beschneidung der Macht der Banken und schließlich die Anmahnung einer Politik, die nicht die Interessen einer finanzstarken Minderheit, sondern die der großen Mehrheit vertritt die für all diese kriminellen Machenschaften den Kopf hinhalten soll und deren Interessen nach sozialer Sicherheit und allgemeinem Wohlstand in den letzten Jahrzehnten mit Füßen getreten wurden. Sich auf diesem gemeinsamen Nenner zu solidarisieren, sollte nicht schwerfallen."
Quelle:
Nachdenkseiten