messie
... wie ich schon schrieb, geht es nicht nur ums Geld, sondern auch um die Gelegenheit/Möglichkeit - also: freie Zeit!
In meiner Freizeit will ich vielleicht gar nicht auch noch Mutter sein - also: genau davon hätte ich gerne mal "Freizeit", eine "Auszeit" - nicht dauerhaft, aber regelmäßig kleine "Pausen" - in denen ich nur ich selbst sein kann, Frau sein kann - nicht immer ausschließlich und fast rund um die Uhr (ja, auch nachts nicht selten noch immer!): Mutter!
Ich bin gerne Mutter, ich würde ohne meine Tochter nicht mehr sein wollen (!) (mein Sohn is ja schon "ausgezogen"), aber ich bin seit knapp 20 Jahren fast durchgängig fast ausschließlich bzw. überwiegend Vollzeitmutter - ohne "geregelte" Freizeit (für mich alleine!), ohne Urlaube, mit nur wenigen/seltenen Pausen (bevor meine Tochter zur Welt kam gab es die ja immerhin doch gelegentlich).
Und das liegt nicht daran, dass ich zwei Kinder habe/hatte, sondern dass ich mit diesen Kindern alleine war bzw. bin. Dazu hatte ich im Power-Vaginen-thread schon ausführlicher Stellung genommen/erläutert (Hintergründe - meine ganz persönlichen).
Was das Geld angeht: Sicher, einmal die Woche irgendwo Eintritt würde evtl. noch möglich sein (denn ja, ich würde vor allem und als erstes mal wieder "regelmäßig" bzw. überhaupt tanzen gehn wollen). Getränke brauch ich da gar nicht (ich hab tatsächlich nie was getrunken - auch keine Softdrinks, Alkohol sowieso nicht).
Aber es gibt andere Dinge, die ich eben gerne regelmäßig tun, lernen würde (verschiedene Kurse oder in Verein ...) und die Kosten Geld (auch ermäßigt ist das mir definitiv und absolut nicht möglich!!!).
Ich möchte meine Freizeit halt nicht überwiegend in irgendwelchen Parks verbringen, sondern habe eben nun mal meine Interessen (viele ... ja, würde ich ja auch nicht alle ausleben wollen/können, aber doch wenigstens ein, zwei oder drei).
Ich bin auch sehr gerne in der Natur und da gibt es hier in Heidelberg ja auch viel schöne von!

(Mit ein Grund - die hiesige Natur bzw. Landschaft - , warum ich hier her zurück kam!)
Aber ich möchte gerne auch einfach dann mal ALLEINE (also tatsächlich auch ohne Freunde) im Wald ... spazieren gehen (KÖNNEN)!!
Und ich möchte mich mal mit anderen Erwachsenen ganz und gar OHNE Kinder (meine und/oder deren!) treffen, unterhalten, etwas unternehmen können!
Und das ist leider seit langer Zeit nicht möglich. Was wie gesagt nicht daran liegt, dass ich Kinder habe, auch nicht wirklich unbedingt daran, dass ich alleinerziehend bin, sondern daran, dass es keine weitere(n) Bezugsperson(en) gibt - die es aber eigentlich geben würde/könnte/sollte - ja: müsste - für die Kinder (Bezugspersonen) und für mich (damit: Entlastung, Auszeiten, "Freizeit").
Und dann ist es so, dass das bisschen/wenige (vermeintlich!) "übrige" Geld im Monat dann auch eher für die "Freizeit" meiner Tochter bzw. für ihre Interessen, ihre Bedürfnisse (! ! !) draufgeht - ja, weil ich meine, ihr das so "schuldig" zu sein, wie auch schon damals meinem Sohn.
Denn ich möcht
so gut es geht (möglich ist) vermeiden, dass meine Kinder unter unserer Lebenssituation leiden müssen (mussten)/Nachteile haben - denn sie können dafür nix und haben sich das so nicht aussuchen können.
Dass ich dabei zwangsläufig hintenrunterfalle, ergibt sich daraus ganz logisch.
Edit:
Hier hab ich mich verschrieben
Sicher, einmal die Woche irgendwo Eintritt würde evtl. noch möglich sein
es war nicht einmal die Woche, sondern einmal im Monat gemeint.
Aber anfügen möchte ich noch, dass ich auch ja gerne mal bisschen an "Kultur" im Sinne von bspw. Theaterbesuchen teilhaben wollen würde - was dann wirklich unbezahlbar ist (auch ermäßigt noch). Und bei solchen Abendveranstaltungen kann man ein Kind auch nicht mitnehmen und/oder möchte es wie oben erläutert auch nicht.
Als mein Sohn im Schulalter war, hatte ich doch noch/wieder etwas mehr Zeit "für mich" (weil er ganztags betreut war - naja, bis er etwa 10 war, dann wollte
er es nicht mehr! Aber dann war er selbst ja auch oft mit Freunden verabredet (viel draußen oder bei seinen Freunden zu Hause) und/oder beim Hobby (in seinem Fall: Sport zweimal wöchentlich).
Trotzdem hatte ich da ja auch nicht ständig "Freizeit" (weil: in Ausbildung bzw. Ausbildungen, später im Studium, dann auch noch jobbend damals, weil es finanziell sonst gar nicht gegangen wäre).
Und man trägt eben immer alleine alle Verantwortung, alle Sorge(n) (über bspw. die Gesundheit, Entwicklung der Kinder, ihre Zukunft, ihre schulischen Belange, ihre Freizeit(gestaltung), ihre "Förderung" - mit all den eigenen Fragen, Zweifeln, Ängsten und Sorgen, die man hat: nicht nur, aber eben auch und gerade die Kinder betreffend). Man ist für alles alleine zuständig (auch: Umzüge, Behördenangelegenheiten, Finanzielles, Handwerkliches, Organisatorisches - Kindergeburtstage bspw. ...).
Das zehrt schon, finde ich - vor allem, wenn es eben dauerhaft/langfristig so ist - und je länger, umso mehr.
Ja, z.Zt. bemitleide ich mich wirklich selbst ziemlich extrem. Aber ich finde, ich habe auch Gründe dazu (nicht nur wegen der "Gesamtsituation", sondern auch wegen einzelner Vorkommnisse/Umstände gerade in den letzten ca. 4 Jahren).
