zwei, drei dinge, die ich nochmal kurz anmerken will, obwohl ich momentan überhaupt keinen nerv für so ein thema habe:
1. so wie messie, ne supertorus wars, das gesagt hat:
"Lasst uns 4 von den katholischen, nur in Süddeutschland gefeierten Feiertagen streichen und dafür 2 islamische Feiertage für das ganze Land einführen."
könnte ich mich damit auch noch eher anfreunden, aber ... wenn dann gleichzeitig die rede davon war, den tag der deutschen einheit "abzuschaffen", und stattdessen islamische feiertage einzuführen, dann ist das für meinen geschmack doch ein bisschen zuviel anti-patriotismus und pseudo-multi-kulti-idylle.
2.
dass das christentum noch immer einen wichtigen "Bestandteil unserer Gesellschaft und für unsere Identifikation darstellt." (wolfmann) ist unbestritten. wieviele wirklich christliche und gläubige menschen hier leben ist allerdings doch nicht so eindeutig festzumachen. aber selbst wenn es viele wären, ist das, meiner meinung nach (dumme floskel eigentlich, is ja alles meine meinung), noch nicht unbedingt ein grund, soviele feiertage davon zu erhalten. die wichtigsten, nämlich die osterfeiertage und die zeit u m weihnachten (gerade in europa, wo wir ja glücklicherweise eher vom neuen testament geprägt sind) bleiben ja unangetastet.
3.
dass auch von seiten der wirtschaft vieles falsch läuft (beispiele muss ich dafür wohl nicht nennen) ist auch klar, aber das kann auch kein gegenargument sein, dass auch von seiten der sog. "arbeitnehmer" zugeständnisse gemacht werden müssen, und zwar immer mehr ... = /
...aber... wenn dann verzweifelte und erfolglose politiker, die kurz vor der endgültigen und demütigensten wahlniederlage ihrer zeiten stehen anfangen stammtisch-mäßig gegen "heuschrecken, die alles abgrasen" etc. zu wettern, wird da die freude an zugeständnissen von der seite auch nicht besser, und ... dass kürzere arbeitszeiten für den einzelnen mehr arbeitsplätze für die allgemeinheit bedeuten, hat sich ja schon mittlerweile als urban-legend herausgestellt. so ziemlich jedes andere land auf der welt (vielleicht abgesehen von frankreich) hat das auch bisher eingesehen, und obwohl alle die gleichen probleme mit der globalisierung blablablabla haben , gibt es dort immer weniger abritetslose und hier imemrmehr etc.etc.pp...