An den Derivatemärkten stiegen die Ölpreise nach der Nachricht vom Tod des Königs. US-Öl zur Lieferung im September verteuerte sich um fast 50 Cent auf mehr als 61 Dollar pro Barrel (knapp 159 Liter). Saudi-Arabien ist der weltgrößte Erdöl-Exporteur. Wie aus Regierungskreisen verlautete, will Saudi-Arabien auch nach dem Tod Fahds an seiner langfristigen Öl-Politik festhalten und zu einer ausreichenden Versorgung der Märkte beitragen, um die Preise zu stabilisieren.
Wie günstig, dass ich überzeugte Fahrradfahrerin bin...
Was mich wirklich stört, ist die Tatsache, dass man arme moslemische Länder ohne Bodenschätze an den Pranger stellt ob ihrer Menschenrechtsverletzungen, aber Länder, wo etwas zu holen ist, z.B. Saudi-Arabien, hofiert, damit einem das kostbare Öl nicht verweigert wird. Was machen da schon die autokratische Staatsform, mangelndes Wahlrecht, die totale Entrechtung der Frau, öffentlich vollzogene Todesstrafen z.T. aus undurchsichtigen Gründen und ein paar öffentlich abgeschlagene Hände?
Hätte man sich mal zeitig nach Alternativen zum Öl umgesehen, wäre das nicht nötig.
:evil: