Naja, sehen wir uns mal die Klassen an. Da kristallisieren sich im Wohlstandsspektrum wohl 2 heraus, die besonders stark ausgeprägt sind: Jene, die mittelmässig verdienen, und jene, die richtig gut verdienen. Von Ersteren gibts weitaus mehr als von Letzteren. Die Entscheider, über Lohn- und sonstige »Meta«-Angelegenheiten, sitzen in Zweiterem.
Nebenbei ist es viel einfacher, auf eine viel anonymere grosse Masse »einzudreschen«, als auf eine kleinere, deren »Bewohner« man öfters schonmal irgendwo treffen kann, in bestimmten Kreisen, zu bestimmten Anlässen.
Weiters stellt man sich die Frage, wie diese Leute an diese finanziellen Mittel, diese Entscheidungsmacht, diese Positionen gekommen sind. Ich würde mal sagen, es sind selten die Qualifikationen, meist die Beziehungen gewesen. Die Beziehungen zu wem? Zu Personen aus der höheren Schicht.
Mein Fazit:
Die, die unten sind haben zuwenig Macht um etwas zu ändern, hätten allerdings gute Gründe (Verbesserung der Situation) es zu tun (so lange sie unten sind). Die, die oben sind, haben zwar die Macht, haben aber gute Gründe (Beziehungen, eigener Status, etc.) dies /nicht/ zu tun (solang sie oben sind). Die Arbeitnehmer sind mit der Obrigkeit durch die Abhängigkeit an die Ordnung und die Mittel gebunden. Die Obrigkeit ist mit den Arbeitnehmern durch die Abhängigkeit an der verrichteten Arbeit gebunden.
Zu unserem (Arbeitnehmer) Nachteil sind wir um einiges zahlreicher. Die Globalisierung und Überbevölkerung machen es möglich, sich Arbeitnehmer aus aller Welt zu suchen. Die Arbeitslosenrate führt hier dazu, dass das Ganze nicht in Balance ist. Arbeitnehmer sind Massenware (in den meisten Branchen), und höchst ersetzbar. Ein Arbeitnehmer kann auf diesem Markt aber nicht einfach aufhören, und sich was anderes suchen. (Ja, ich weiss, können tut er schon, das ist rhetorischerweise etwas überspitzt)
Naja, wie hat der Marx Koarl' des damals g'sagt? »Und gleiche Ausbeutung der Arbeitskraft ist das erste Menschenrecht des Kapitals.«
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ps: Alle Angaben imho, ianal, ibjgd, ...