Author Topic: Drogenprobleme in HH  (Read 10934 times)

phaylon

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Re: Drogenprobleme in HH
« Reply #15 on: 23 February 2006, 01:32:01 »
Quote from: "olli"
die schwingen mit :)

Aber in *sehr* fremden Sphären ;)

Quote
also zum einen: ich bin kein freund von "an gesetz xy wird sich nicht gehalten, also lasst uns die ganze sache einfach legalisieren.". wo kommen wir denn da hin.

Darum geht's ja auch nicht. Eher darum, wo die Grenze zwischen Eigenverantwortung/Fremdverantwortung liegt. Prohibition funktioniert offensichtlich nicht. Wenn man einfach schärfere Strafen drauflegt, wird man bald standrechtlich erschossen, weil man falsch parkt :)

Quote
und zum anderen: ich bin auch kein freund von zugedrogten menschen.

Nun, ich sehe die Lösung der Problematik allerdings weniger in den beiden Extremen "unkontrollierte Kriminalität" und "extreme Verfolgung," sondern eher in Information und kontrollierter Abgabe.

Quote
die leute sollen sich legal abschießen dürfen? okay. dann dürfen sie aber
a) keine kinder haben


Das würde ich für einiges Anderes auch befürworten, aber das ist ein weites Thema ;)

Quote
b) keine tiere haben


Inwiefern? Wenn er sich gut drum kümmert, ist's dem Tier meist egal.

Quote
c) nicht vor meiner haustür singen


s.o.

Quote
d) nicht am straßenverkehr teilnehmen, auch nicht als fußgänger


Ab einer gewissen Grenze sehe ich die Meinung ein. Aber wer zum Abendessen ein Bier hatte, sollte schon noch nach Hause dürfen :) Hier stimmt außerdem die Verhältnismäßigkeit nicht ganz, da gibt's Schlimmeres, was ohne Drogen veranstaltet wird.

Quote
e) nicht die toiletten in clubs benutzen, die ich noch benutzen möchte


Werd' Heimscheißer :)

Quote
f) nicht wählen (hirnschädigungen treten je nach droge und je nach konsum mehr oder weniger auf, aber sie treten IMMER auf)


Die Dosis macht das Gift. Viele Drogen sind nichtmal Gifte, und das finde ich mit dem demokratischen Grundgedanken unvereinbar, wenn man denn diesem folgen will.

Quote
g) nicht auf der tanzfläche in torkelweite sein


Darüber musst du wohl eher mit dem Besitzer deines favorisierten Clubs reden, oder selbst mit den Leuten klarkommen. Rücksichtslosigkeit ist nicht alleinig oder gar generell auf Drogenkonsum zurückzuführen.

Quote
h) nicht mitglied im schützenverein sein


Aber eine Waffe darf er haben? :)

Quote
i) nicht in einem beruf arbeiten, bei dem andere leute von ihnen abhängig sind (krankenhaus, altenpflege, polizei, feuerwehr, politik, justiz, frittenbude...)


Logisch, ein "dichter" Arzt ist unpraktisch. Aber bei Drogen, die eine kurzfristige Wirkung haben, würde ich das auf den Wirkungszeitraum beziehen. Bzgl. Frittenbude: Schlimmer kann's ja oft eh nicht werden.

Quote
j) nicht gesetzlich krankenversichert sein - vielleicht findet sich ja eine private versicherung für dieses kroppzeug, ansonsten fein jede platzwunde aus der eigenen tasche löhnen


Ich bin generell Gegner einer Zwangsversicherung, insofern ... :)
Improvisation ist ein wichtiger Faktor in jeder funktionalen Ideologie.

Black Russian

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Drogenprobleme in HH
« Reply #16 on: 23 February 2006, 14:42:02 »
ich denke, da muss man einfach früh anfangen, bevor die Leute süchtig werden.

Kein seelisch gesunder zufriedener Mensch fängt mit harten Drogen an, sondern Drogensucht ist Zuflucht von Unglücklichen, deren Schreie nicht gehört wurden, sozusagen hartcore SVV
Also mehr psychologische und soziale Unterstützung (und damit meine ich nicht die Kohle, sondern gute Beratung, Therapie u.s.w) für die Menschen, die Problemen haben.
Problematische Kinder sollen früh genug behandelt werden, noch bevor sie mit 14 Jahren Junkies werden.



Dann bin ich für kontrollierte Freigabe von weiche Droge THC, damit die THC-Konsumenten nicht in Kontakt mit Drogenszene kommen.

Was die Pechvögel betrifft, die bei harten Sachen wie Heroin und Crack schon gelandet sind, da weiss ich wirklich keinen  Rat.  Ich habe selbst in meinem nähen Freundekreis jemanden gehabt, der von Heroin abhändig war, und alles Versuche, ihn davon zu bekommen, scheiterten kläglich. Der Zeug ist einfach zu stark
Ich bin wirklich mittlereweile der Meinung, dass Heroin-Modell (also Freigabe unter strenge Kontrolle an Schwerabhändige) da die einzige Möglichkeit ist, der Elend irgendwie einzudemmen.

Und: natürlich ist Drogensucht kein Problem von ungebildten Ghetto-Kiddies, der besagte junger Mann, den ich kannte und einige Zeit liebte, kam aus sehr guten Zuhause, hatte Abitur und könnte seine Sucht so perfekt kaschieren, dass wir erst nach 1, 5 Jahren davon erfahren haben.
Und der ist längst nicht der Einzehlfall, ich denke nur, dass gutbehütete mehr finazielle Möglichkeiten haben und deswegen nicht so schnell sozial auffällig werden, als Menschen aus Unterschicht
Das maximale Volumen subterrarer Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur spirituellen Kapazität des Produzenten




Sei schlau: Bleib' dumm!!!

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Drogenprobleme in HH
« Reply #17 on: 23 February 2006, 17:55:02 »
Quote from: "Black Russian"


Kein seelisch gesunder zufriedener Mensch fängt mit harten Drogen an, sondern Drogensucht ist Zuflucht von Unglücklichen, deren Schreie nicht gehört wurden, sozusagen hartcore SVV


Da muss ich widersprechen ... du vergisst zum Beispiel 'Partydrogen' ... Kokain, Speed, MDNA, LSD, Ecstasy etc. ... die man zuerst 'just for fun' nimmt ( vielleicht auch weil Freunde sie nehmen ) ...  


Quote from: "Black Russian"

Was die Pechvögel betrifft, die bei harten Sachen wie Heroin und Crack schon gelandet sind, da weiss ich wirklich keinen  Rat.  Ich habe selbst in meinem nähen Freundekreis jemanden gehabt, der von Heroin abhändig war, und alles Versuche, ihn davon zu bekommen, scheiterten kläglich. Der Zeug ist einfach zu stark


Ich würde eher sagen die Süchtigen sind zu schwach ... aber im Endeffekt meinen wir wohl das Selbe
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nomade

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Drogenprobleme in HH
« Reply #18 on: 04 March 2006, 20:49:36 »
drogenproblem in hh?

versteh ich nicht!


bis jetzt melden sich doch nur NICHT drogennehmer zu wort, und haben anscheinend probleme...


lasst den leuten doch ihren rausch  und wenn ihr damit nen problem habt , zieht doch woanders hin.

mich kotzen die ganzen cleanen fressen völlig an , nirgends kannst du in ruhe breit sein ohne das so ein scheiss gesunder mensch um die ecke kommt...

wiederlich , einfach wiederlich..

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Drogenprobleme in HH
« Reply #19 on: 04 March 2006, 23:22:17 »
Quote from: "nomade"
drogenproblem in hh?

versteh ich nicht!


bis jetzt melden sich doch nur NICHT drogennehmer zu wort, und haben anscheinend probleme...



Das liegt wohl daran dass es verboten ist. Und wer nicht dumm ist verät sich nicht. ( Hier kann jeder Polizist reinsehen und es gibt sogar User die Polizisten sind, wie zum Beispiel Gorn. ( Jeder kann natürlich auch eine andere Identität vorgeben ) Sollte man nicht vergessen! ).  Oder sie haben natürlich kein Bock darauf sich als Süchtige zu outen. ( Und die meisten die richtige Probleme haben ... haben gar kein Internetsnschluss oder PC oder andere Wertgegenstände weil sie alles schon verkauft haben )
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DerNarr

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Drogenprobleme in HH
« Reply #20 on: 07 April 2006, 00:52:56 »
Ich denke Suicide hat da recht.
Wieso sollten sich die Leute hier "outen" ?

Akira

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Drogenprobleme in HH
« Reply #21 on: 07 April 2006, 01:14:58 »
Quote from: "DerNarr"
Ich denke Suicide hat da recht.
Wieso sollten sich die Leute hier "outen" ?


Wäre doch ziemlich doof sich in nem forum zu outen
wo jeder oder fast jeder den nick zu der realen person zu ordnen kann

wer probleme hat kann sich hilfe besorgen

und wer guten stoff braucht pm an mich :p *G*



[Letzter Satz ist spaß!!!!!!]

Lakastazar

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Drogenprobleme in HH
« Reply #22 on: 07 April 2006, 10:58:46 »
Quote from: "Akira"

[Letzter Satz ist spaß!!!!!!]


Was!?... Kein Stoff?!?
och menno  :cry:

[Auch nur Spaß :hust:]

kb

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Drogenprobleme in HH
« Reply #23 on: 07 April 2006, 11:20:30 »
Quote from: "Akira"
und wer guten stoff braucht pm an mich


Ich nehme dann einmal sieben Meter feinen kaledonischen Tweed, und son Tütchen mit Chinaseide wäre nett.

(ontopic werd ich dann, wenn die Diskussion hier zu einer solchen werden sollte ;)

Black Russian

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« Reply #24 on: 07 April 2006, 11:48:45 »
Quote from: "SuicideSociety"
Oder sie haben natürlich kein Bock darauf sich als Süchtige zu outen.


da hast du,  meiner Meinung nach, Recht. So tolerant ist die tolerante schwarze Scene auch nicht, und Menschen, die mit Drogen Problemen haben,  werden in unserer Gesellschaft ganz anders behandelt als Menschen, die mit Alkohol Problemen haben.
Und Menschen, die wirklich mit harten Drogen ein ernstzunehmendes Problem haben, haben auch so viel zu tun (Junkie ist ein 24- Stunden -Job), dass sie sich bestimmt nicht in irgendwelchen Foren rumtreiben.
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.~..RuNa..~.

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« Reply #25 on: 07 April 2006, 13:05:49 »
Quote from: "kb"

Ich nehme dann einmal sieben Meter feinen kaledonischen Tweed.


wird damit nicht NewYorker beliefert?  :mrgreen:

kb

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Drogenprobleme in HH
« Reply #26 on: 07 April 2006, 13:33:40 »
Quote from: ".~..RuNa..~."
Quote from: "kb"

Ich nehme dann einmal sieben Meter feinen kaledonischen Tweed.

wird damit nicht NewYorker beliefert?  :mrgreen:


NewYorker? Machst jetzt einen auf international, oder was? ;))

.~..RuNa..~.

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Drogenprobleme in HH
« Reply #27 on: 07 April 2006, 13:37:39 »
Quote from: "kb"
Quote from: ".~..RuNa..~."
Quote from: "kb"

Ich nehme dann einmal sieben Meter feinen kaledonischen Tweed.

wird damit nicht NewYorker beliefert?  :mrgreen:


NewYorker? Machst jetzt einen auf international, oder was? ;))


 :weglach:

DerNarr

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« Reply #28 on: 07 April 2006, 16:57:12 »
Ich hab nur Probleme ohne *G*

Kallisti

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Drogenprobleme in HH
« Reply #29 on: 30 April 2006, 22:45:42 »
Es gibt Leute, die haben eine (einigermaßen gute) Erziehung genossen, hatten Chancen, Möglichkeiten, Angebote, Hilfestellungen, Freundschaften etc. - und haben trotzdem "ein Drogenproblem" - verdrängen diese Tatsache aber beharrlich. Diese Leute sind einfach in keinster Weise willens, für sich und ihr Leben VERANTWORTUNG zu tragen, sich als Teil der Gesellschaft zu sehen und zu verhalten, sich an gewisse Spielregeln zu halten ...!

Nein, ich habe dafür kein Verständnis und kein Mitgefühl mehr - nur noch Verachtung und Respektlosigkeit sind übrig geblieben -> wenn man andere durch seine Drogensucht benutzt, aussaugt, verarscht, hintergeht, belügt, wenn man Leute, die ein normales Leben führen, für bekloppt und idiotisch hält, gerade weil sie ein solches Leben (ohne Drogenprobleme...) führen, wenn man auf ihre Kosten lebt und sich einen Dreck um die Sorgen und Kümmernisse und Bedürfnisse anderer Menschen schert, sondern nur noch Egomane ist und das entweder selbst nicht mal merkt oder aber drauf scheisst -> dann darf man auch nicht jammern, wenn´s einem (irgendwann) richtig schlecht geht (aufgrund der Drogenprobleme...)!

... So, jawoll: das hab ich hier in der Großstadt gelernt. Vorher war ich irgendwie mal ganz anders drauf - aber die Illusionen sind dahin.  :?
Die einzige Art, gegen DIE PEST zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit." Albert Camus

"Die Leute, die ich gerne habe, die müssen nicht wie ich denken, aber irgendwie müssen sie verstört sein, nicht unbedingt stark, aber bis zu einem gewissen Grad... Die Leute, die ich gerne habe, das waren immer Leute, die irgendwie ihr Leben verfehlt haben..., die irgendwie misslungen sind als Wesen." E.M. Cioran