ich denke, da muss man einfach früh anfangen, bevor die Leute süchtig werden.
Kein seelisch gesunder zufriedener Mensch fängt mit harten Drogen an, sondern Drogensucht ist Zuflucht von Unglücklichen, deren Schreie nicht gehört wurden, sozusagen hartcore SVV
Also mehr psychologische und soziale Unterstützung (und damit meine ich nicht die Kohle, sondern gute Beratung, Therapie u.s.w) für die Menschen, die Problemen haben.
Problematische Kinder sollen früh genug behandelt werden, noch bevor sie mit 14 Jahren Junkies werden.
Dann bin ich für kontrollierte Freigabe von weiche Droge THC, damit die THC-Konsumenten nicht in Kontakt mit Drogenszene kommen.
Was die Pechvögel betrifft, die bei harten Sachen wie Heroin und Crack schon gelandet sind, da weiss ich wirklich keinen Rat. Ich habe selbst in meinem nähen Freundekreis jemanden gehabt, der von Heroin abhändig war, und alles Versuche, ihn davon zu bekommen, scheiterten kläglich. Der Zeug ist einfach zu stark
Ich bin wirklich mittlereweile der Meinung, dass Heroin-Modell (also Freigabe unter strenge Kontrolle an Schwerabhändige) da die einzige Möglichkeit ist, der Elend irgendwie einzudemmen.
Und: natürlich ist Drogensucht kein Problem von ungebildten Ghetto-Kiddies, der besagte junger Mann, den ich kannte und einige Zeit liebte, kam aus sehr guten Zuhause, hatte Abitur und könnte seine Sucht so perfekt kaschieren, dass wir erst nach 1, 5 Jahren davon erfahren haben.
Und der ist längst nicht der Einzehlfall, ich denke nur, dass gutbehütete mehr finazielle Möglichkeiten haben und deswegen nicht so schnell sozial auffällig werden, als Menschen aus Unterschicht