Author Topic: Drogenprobleme in HH  (Read 10934 times)

Multivac

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Re: Drogenprobleme in HH
« Reply #195 on: 05 August 2011, 22:59:49 »
blubb


nein, wenn der andere reif für die klapse ist, kann man nicht an sich arbeiten, um die situation zu ändern.


edit: ja, hast recht. aber das hat nicht funktioniert. müßte man ein herz aus stein einbauen.
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messie

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Re: Drogenprobleme in HH
« Reply #196 on: 05 August 2011, 23:10:53 »
Aber sieh´s doch mal so: Du weißt jetzt wo deine Schwachpunkte liegen und kannst an dir arbeiten, z.B. daran wie du mit dir selbst umgehst oder wie du auf andere reagierst.

Hmmm - ich behaupte: Wer bei A erfolgreich war, muss es nicht zwingend bei B auch sein können.

Sprich: Wer harte Drogen überlebt hat, der wird trotzdem voll ins finstere Tal stürzen können, wenn z.B. die Angebetete einen deftigen Korb verpasste etc.
Möglich ist, was man für möglich hält.

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Re: Drogenprobleme in HH
« Reply #197 on: 05 August 2011, 23:19:22 »
Aber sieh´s doch mal so: Du weißt jetzt wo deine Schwachpunkte liegen und kannst an dir arbeiten, z.B. daran wie du mit dir selbst umgehst oder wie du auf andere reagierst.

Hmmm - ich behaupte: Wer bei A erfolgreich war, muss es nicht zwingend bei B auch sein können.

Sprich: Wer harte Drogen überlebt hat, der wird trotzdem voll ins finstere Tal stürzen können, wenn z.B. die Angebetete einen deftigen Korb verpasste etc.
Natürlich ist man, wenn überhaupt, nur auf dem Gebiet abgehärtet, auf dem man Erfahrung hat.
Ich glaube auch nicht an generelle Stärke oder Schwäche. Ich bin da eher Universaldarwinist, anstatt Sozialdarwinist.
Was ich meine ist, ich glaube daran, dass der Stärkere sich in der entsprechenden Situation beweist und seine Durchsetzungsfähigkeit von der Situation abhängig ist und niemand grundsätzlich "der Starke" ist. Daher gibt es auch keine ungerechte Niederlagen, denn man kann nicht sagen "der Stärkere hat verloren", denn der Stärkere ist immer derjenige der gewonnen hat, egal wer das ist.
"Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden."

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Re: Drogenprobleme in HH
« Reply #198 on: 05 August 2011, 23:53:40 »
genau, seh ich auch so !

ich hatte mal ne bekloppte chefin, die war reif für die irrenanstalt, und es hat mich fertiggemacht. ich hab danach nen jahr gebraucht, um mich wieder als mensch zu fühlen. und freunde/innen sagten zu mir: alles hat seinen sinn, du lernst daraus, das macht dich stärker.... blubblabersülz

ich frage mich heute noch (9 jahre später), wozu das gut gewesen ist. ich habe diese scheiße nicht gewollt und mein leben danach wäre garantiert anders danach verlaufen als mit dieser erfahrung. solche erfahrungen machen nämlich nicht unbedingt stark, sondern sie zeigen einem auch (erstmals bewußt), wie verletzlich man eigentlich ist.

Du weisst j anicht, was das Leben für dich noch bereit hat.
Vielleicht wenn es knuppeldick kommt, wird diese Scheisserfährung von früher dich schutzen, nach den Motto: "Damals habe ich überlebt also überlebe ich auch jetzt"

Ich wurde als Kind auf heftigste gemobbt, natürlich hat es mich beeinträchtigt und beeiträchtigt mich immer noch. Aber andereseits meisterte ich danach die Sachen, die einen Menschen mit glücklicheren Hintergrund schon lange in die Klapse gebracht hätten, da ich wusste: "Schlimmer als damals kann es eh nicht werden"

Jetzt zur Thema Drogen:
ich denke, da kann man nicht verallgemeinern, es gibt unterschiedliche Drogen udn auch unterschiedliche Umgang damit. Mein Eindruck ist, dass die meisten, die hier über ihre Drogenerfahrungen schrieben, eigentlich sogenannte weiche Drogen meinten: Hasch, Mushrooms u.s.w. Der Umgang damit kann tatsächlich unterschiedlich sein, man kann auch 40 Jahre kiffen und trotzdem alles im Griff haben. Man kann aber auch Pech haben und in Psychose abrutschen, weil die genetische Präposition da ist oder man es mit feiern einfach übertrieben hat. Wie gesagt, es ist sehr individuell.
Aber wenn man über Drogenproblem in Hamburg redet, dann sind bestimmt nicht die Wochenend-kiffer und Gelegenheitspsychonauten damit gemeint sondern Konsumenten von harten Drogen wie Heroin oder Crack. Und ich glaube, Erfahrungen mit diesen Art von Drogen bekommen keinem gut und man kann diese Stoffe auch nicht im Griff haben.
« Last Edit: 06 August 2011, 00:14:33 by Black Russian »
Das maximale Volumen subterrarer Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur spirituellen Kapazität des Produzenten




Sei schlau: Bleib' dumm!!!

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Re: Drogenprobleme in HH
« Reply #199 on: 06 August 2011, 00:14:32 »
Mich jedenfalls hat meine Vergangenheit zu dem gemacht, der ich heute bin.
Dazu gehört alles was man mit mir gemacht hat, aber auch alles was ich mit anderen gemacht habe.
Hauptsache ist ich kann reflektieren. Es ist immer gut, wenn man auch die andere Seite kennt.
"Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden."

seinschi

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Re: Drogenprobleme in HH
« Reply #200 on: 06 August 2011, 03:20:35 »
es heisst

was mich nicht umbringt , macht mich stärker

und kommt von friedrich nietzsche



nur mal so


und was die drogenproblematik in hamburg angeht, ist das lachhaft im gegensatz zu dem was in den 80ern allgemein in der richtung abging

Multivac

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Re: Drogenprobleme in HH
« Reply #201 on: 24 August 2011, 22:32:43 »
genau !

(von damals in vietnam ganz zu schweigen...)  8)
Blut, Gehirn, Massaker