Mich würde mal das überirdische Weltbild von Atheisten, die plötzlich zu beten anfangen, interessieren.
Ich meine, da kracht das Phallussymbol der gesamten Vereinigten Staaten zusammen, und die Leute fangen an, an Gott zu glauben? KR hat zwar insofern Recht, dass es auch andere Religionen gibt, in welchen gebetet wird, jedoch schätze ich (aufgrund eines Mangels an statistischem Material), dass die meisten wohl eher den christlichen Gott gemeint haben.
Warum wird man gläubig, wenn Schlechtes passiert? Vor allem wenn Gott im Sequel (Neues Testament) ja wohl eher der fröhliche Papa-Typ ist? Wieviele der Atheisten die zu beten begonnen haben, können wohl (sinnvoll) erklären, warum? 50%? 40? 30?
Was ist also der Grund? Ich werfe mal in den Raum, dass viele davon, einfach »Mitläufer« sind. Früher war es Hip Atheist zu sein, voll ohne Gott und voll selbstständig. Jetzt beten alle wie aus dem Kanonenrohr, da will man natürlich ganz hip sein, und zeigen, wieviel man trauert, dass man sogar als Atheist zu beten beginnt.
p