Der Mensch kann nicht um seine eigene Ecke sehen, und somit erliegt er bedauerlicherweise immer wieder der Versuchung, seine eigenen Konzepte für die allein gültigen und seligmachenden zu halten, kommt dabei aber gar nicht auf die Idee, es könnte vielleicht noch andere Formen von Intelligenz geben, die ihm gar nicht als solche erkennbar sind, weil sie sich auf Zusammenhänge beziehen, die wahrzunehmen er gar nicht imstande ist.
Hätte, könnte, sollte...die Möglichkeit, das da noch etwas ist, was wir nicht fassen können, besteht natürlich theoretisch.Halte ich aber insbesonder im Vergleich mit den uns bekannten, anderen höher entwickelten Lebensformen für Unwahrscheinlich.
Außerdem driftet das schon wieder zu sehr ins Psychodelische ab, es geht hier ja "nur " um das für Menschen Greifbare, und ich bezweifel, das bestimmte Tiere auf einer Ebene Intelligenz besitzen, die uns Menschen so gar nicht zugänglich ist.
Das können wir mit unserem beschränkten menschlichen Horizont und Sinnessystem nicht beurteilen, denn wie Kenaz so schön schreibt, werden wir nie im Stande sein, über unseren menschlichen Tellerand hinauszusehen.
Das müssen wir auch gar nicht, denn innerhalb unseres Tellerrandes sind Tiere halt nur Tiere, und die ordne zumindest ich in ihrer Wertigkeit geschlossen unterhalb des Menschen ein (was nicht heißt, das Tiere keinen Wert hätten), aufgrund der von mir schon mehrfach genannten Maßstäbe, denn sonst würde man, siehe auch hier :
Und : irgendwelche Maßstäbe wird es immer geben.Warum z.B. ist uns das Leben einer Fliege weniger Wert als das eines Pferdes ? Oder eines Menschen ? Sind das nicht auch solch selbst festgelegte Maßstäbe ?
Ja, sind sie; und somit genauso anmaßend wie die Einschätzung der Intelligenz.
und hier :
Warum haben nur Menschen dieses Recht (vermeintlich, ich weiß...) auf (ihr) Leben (auf den Schutz desselben) "um seiner selbst willen"? Warum nicht alle Lebewesen?
Das würde, glaube ich schon rein organisatorisch unmöglich werden.Was ist mit Ameisen ? Oder Kleinstlebewesen und mikroorganismen, von denen wir vermutlich bei jedem Schritt, den wir tun, tausende töten ? Auch Pflanzen sind Lebewesen, soll jeder Grashalm geschützt werden ? Was ist mit kleineren Tieren, die nun mal Beute für andere Tiere sind ? Da muß man schon genauer definieren, wem dieser Schutz zustehen sollte.
völlig ohne Orientierung sein.
Und was passiert, wenn wesentlich höher entwickelte Aliens hier landen und uns bewußt werden lassen, was wir bisher alles nicht wahrgenommen haben, dazu mache ich mir dann Gedanken.
Und : irgendwelche Maßstebe wird es imme geben.Warum z.B. ist uns das Leben einer Fliege weniger Wert als das eines Pferdes ? Oder eines Menschen ? Sind das nicht auch solch selbst festgelegte Maßstäbe ?
- Sehr richtig. Dessen sollte man sich aber bewußt bleiben und nicht so tun, als gäbe es für dergleichen Setzungen objektive Beweise. Eine solche Haltung bewahrt eine gesunde Demut und schützt vor überschwappender Hybris, eine Haltung also, die dem homo "sapiens" durchaus gut zu Gesicht stünde.
Dann sind meine Beweise halt subjektiv, für mich sind sie bis auf weiteres ausreichend (Siehe auch obige Antwort meinerseits).
Außerdem nehme ich an, das auch du einen ähnlichen Maßstab verwendest.