Author Topic: Erdichtetes  (Read 16677 times)

Kenaz

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Re: Erdichtetes
« Reply #315 on: 20 December 2011, 06:20:02 »
Mir macht das (auch wenn dich das selbstverständlich einen feuchten Kehricht interessiert, wie unschwer zu erkennen ist) nämlich keinen "Spaß" und ich verwende meine Zeit lieber anderweitig (sowohl sinnvoller als auch spaßbringender).

- Dito. Der Rest spricht für sich. - Fassen wir uns also gegenseitig anne Füße und belassen es dabei.  ::)
"Der Herr tötet und macht lebendig, führt in die Hölle und wieder heraus." (1. Sam 2.6)

Multivac

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Re: Erdichtetes
« Reply #316 on: 20 December 2011, 12:04:46 »
Und so wie ich das an bspw. dieser Stelle (Gedichte) erwarte (eigentlich: unaufgefordert!), liefere ich das selbst auch - ganz unmissverständlich;D
Meine Herrin,

ich bin zutiefst beschämt über die mir scheinbar immanente fehlende Demut, ja gar Frechheit, Ihnen nicht UNAUFGEFORDERT sämtliche für Ihre sozialkritisch-politisch-historisch kontextuelle Bearbeitung meines Machwerkes notwendige Informationen bereitsgestellt zu haben. Darf ich es wagen zu hoffen, daß Sie meine kleingeistige Entschuldigung in Ihrer unendlichen Güte und Weisheit annehmen, denn so machen Sie mich zum glücklichsten Diener Ihrer volkommenen Erhabenheit.



messie: vielen dank :)
mir ist aber das meiste meines geschwöllers eher peinlich, da muß ich mal ganz scharf gucken ob noch was potsbares bei ist ::)
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sYntiq

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Re: Erdichtetes
« Reply #317 on: 20 December 2011, 12:34:15 »
Ich bin für mehr Geschwöller und dafür weniger Geschwurbel!
Dat ist ´n riesen Teddybär. Leg' dich bloß net mit dem an, sonst kommt mein Monsterfrosch.


XBL: sYntiq

Multivac

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Re: Erdichtetes
« Reply #318 on: 20 December 2011, 13:21:42 »
na gut, du hast es so gewollt:


Die Ballade vom klugen Häschen (Juli 2005)

An einem schönen Sommertage
die Bienen summten – auch die Lage
des Wetters war garnicht so übel
- da ließ der Waldtierwasserkübel,
an dem sonst alle Tiere soffen,
den Blick auf trocknen Boden offen !

Welch eine Hektik ist enstanden –
als sie kein Trinkwasser vorfanden.
Das kühle Naß in jenen Stunden,
wie würde es so feucht und lecker
die Salatplätzchen vom Schneckenbäcker
so wunderbar abrunden
und der trocknen Kehle munden !

Der Tag verrann, die Abendröte
legte sich sanft auf den Wald,
die Nacht brach ein, die Sterne blinkten,
der Nebel stieg – es wurde kalt.
Doch trotz der argen Wassernöte
fand sich kein Freiwilliger so bald.

„Häschen geh doch Wasser holen,
kein Tier ist schneller hier als Du !“
Es jedoch blickte ganz verstohlen
mit dem linken Puschelohr
hinter einem Busch hervor
und kniff beide Äuglein zu.

„Nuff nuff nuff, na gut, ich geh,
aber nur weil ich euch so sehr mag.
Wasser holen tut nicht weh.“
Und bald, es graute schon der Tag,
da hoppelte es mit einem Eimer
den staubigen Waldweg Richtung Osten.
„Wieso wieder ich und sonst keiner ?
Dann will ich auch als erster kosten !“

Es lief und sprang tagein tagaus
- das Schwänzchen umweht von Sommerwinden,
das Ärschchen bedeckt vom Straßenmoos,
die Puste ging ihm manchmal aus -
eine leckere Quelle zu finden.
Und fragte sich: „Wie schaff ich’s bloß ?“

Doch schließlich kam es zu einer Lichtung,
es gab dieser Tatsache zuerst keine Gewichtung,
und lief daher einfach nach rechts,
und plötzlich – inmitten Brennessselgeflechts –
stand es vor einer großen Wand,
auf der auf langen blauen Brettern
mit großen dicken weißen Lettern
das Wort „K“ „A“ „Ka“ „Kauf“ ...  „Kaufland“ stand.

Welch ein Freude, welch ein Toben
begann in kleines Häschens Herz.
„Ich könnt mich selber rückwärts ficken,
mich sowas von in den Himmel loben !“
Es begann erregt mit dem Kopf zu nicken
und wackelte mit dem Hasensterz.

„Nuff nuff, zwei Liter Wasser, aber zackig,
ich steh hier doch nicht zum Spaß hier rum !“
Und legte sein Fell ab und duschte sich nackig
mit "Brandenburger Quelle medium".

« Last Edit: 20 December 2011, 13:23:21 by Multivac »
Blut, Gehirn, Massaker

Kallisti

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Re: Erdichtetes
« Reply #319 on: 20 December 2011, 13:23:32 »
Und so wie ich das an bspw. dieser Stelle (Gedichte) erwarte (eigentlich: unaufgefordert!), liefere ich das selbst auch - ganz unmissverständlich;D
Meine Herrin,

ich bin zutiefst beschämt über die mir scheinbar immanente fehlende Demut, ja gar Frechheit, Ihnen nicht UNAUFGEFORDERT sämtliche für Ihre sozialkritisch-politisch-historisch kontextuelle Bearbeitung meines Machwerkes notwendige Informationen bereitsgestellt zu haben. Darf ich es wagen zu hoffen, daß Sie meine kleingeistige Entschuldigung in Ihrer unendlichen Güte und Weisheit annehmen, denn so machen Sie mich zum glücklichsten Diener Ihrer volkommenen Erhabenheit.



Multivac

du musst es nicht unpassenderweise aufbauschen - ich erwartete nichts weiter als die Nennung des Verfassers/der Verfasserin (falls es mehrere verschiedene sein sollten: aller Verfasser/innen) der von dir geposteten Gedichte. Ist eigentlich eine ganz einfache Sache, derer es nur wenige Sekunden bedarf und überdies so gängig (Autoren mitzubenennen - nicht nur bzw. ausschließlich deren Werke/Titel und/oder das Entstehungsdatum).


Ich kann wieder mal nicht nachvollziehen, dass man sich über eine solche erwartete Selbstverständlichkeit, die kaum einer Mühe bedarf (Verfasser/in nennen), derart künstlich aufregen kann.
Die einzige Art, gegen DIE PEST zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit." Albert Camus

"Die Leute, die ich gerne habe, die müssen nicht wie ich denken, aber irgendwie müssen sie verstört sein, nicht unbedingt stark, aber bis zu einem gewissen Grad... Die Leute, die ich gerne habe, das waren immer Leute, die irgendwie ihr Leben verfehlt haben..., die irgendwie misslungen sind als Wesen." E.M. Cioran

messie

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Re: Erdichtetes
« Reply #320 on: 20 December 2011, 14:23:47 »
@Multivac: Vielen Dank. :)

@Kallisti: Man kann auch erbsenzählen  ::) - mittlerweile dürfte doch auch dir klar sein dass die Gedichte alle von Multivac sind, wenn sie nur ein Datum und keinen fremden Namen nennt. So schwer ist das ja jetzt nun wirklich nicht mehr, das nachzuvollziehen. Wenn der Kontext klar ist bedarf es keiner Namensnennung, der ist hier ja nach dieser Diskussion ja nun wirklich klar und eindeutig geworden.
Möglich ist, was man für möglich hält.

Kallisti

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Re: Erdichtetes
« Reply #321 on: 20 December 2011, 14:31:00 »
messie

ich re-agierte mit meinem letzten post auf das letzte überzogene, absichtlich provozierende von Multivac und stellte noch einmal klar, dass ich etwas eigentlich ganz und gar Gängiges, Selbstverständliches erwartet hatte - weiter nichts.

Es spricht für sich, nun wieder mich aber lächerlich machen zu wollen, statt einfach (schon längst - weit vorher) mitgeteilt zu haben, wer der/die Verfasser/in ist - es könnte alles so einfach sein ... und befürte eigentlich überhaupt keiner - schon gar nicht solcher - Ausuferungen.
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Kenaz

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Re: Erdichtetes
« Reply #322 on: 31 December 2011, 15:03:59 »
Du schlank und rein wie eine flamme
Du wie der morgen zart und licht
Du blühend reis vom edlen stamme
Du wie ein quell geheim und schlicht

Begleitest mich auf sonnigen matten
Umschauerst mich im abendrauch
Erleuchtest meinen weg im schatten
Du kühler wind du heisser hauch

Du bist mein wunsch und mein gedanke
Ich atme dich mit jeder luft
Ich schlürfe dich mit jedem tranke
Ich küsse dich mit jedem duft

Du blühend reis vom edlen stamme
Du wie ein quell geheim und schlicht
Du schlank und rein wie eine flamme
Du wie der morgen zart und licht.

(Stefan George, 1919)

 :-*
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Kallisti

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Re: Erdichtetes
« Reply #323 on: 31 December 2011, 15:15:16 »
... Da hat es jemanden aber schwer erwischt.  ;)
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"Die Leute, die ich gerne habe, die müssen nicht wie ich denken, aber irgendwie müssen sie verstört sein, nicht unbedingt stark, aber bis zu einem gewissen Grad... Die Leute, die ich gerne habe, das waren immer Leute, die irgendwie ihr Leben verfehlt haben..., die irgendwie misslungen sind als Wesen." E.M. Cioran

Kallisti

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Re: Erdichtetes
« Reply #324 on: 02 January 2012, 01:18:57 »
Tage nach Neujahr

                                Horst Saul


Die grellen Feuer sind zersprungen
an Wolken, die stets unstet leben,
und ist der Anfang auch gelungen
das Ende erst wird Antwort geben.
Ich schreibe viel ins Buch der Tage
von Trauer und vom kleinen Glück,
doch immer kehrt die alte Frage
nach Sinn und Ziel zu mir zurück.
Im Garten nur die Zaubernuss
sie streichelt mich mit ihrem Kuss
an Tagen, die wie Nächte sind.
Sie machen fast vor Trübnis blind
und wollen meinen Geist bewohnen.
Sie sollten für die Mühe lohnen,
wenn wilde Stürme Meere falten,
das Herzschiff auf dem Kurs zu halten
zu Ufern, die aus Hoffnung sind.

- - -

Ja, mag etwas kitschig anklingen - ich finde es wunderschön.


noch eins


Frosttage
                     Horst Saul


Noch ist das Leben
in sein Innerstes gewendet
und aller Schein nach außen
spricht für Tod.
Wenn auch das Licht
schon Wärme spendet
befreit es nicht
den Baum aus seiner Not.
Auch du und ich wir
tauchen in ein Innen
das allenfalls ein
Kerzenschein erhellt
und durch die
kalten Nächte rinnen
die Träume die
vom Sommer sinnen
als sei das Feld der
Zukunft schon bestellt.
Doch eine Trauer
färbt die Wintertage
dass auch der
Sommer wieder geht
und bleibt zutiefst
vom Herbst die Klage
dass meine Spur
im Staub verweht.

- - -


Einfach wunderbar!


und noch eines


Und fändest du wieder

                                     Siegfried Swiderski


Und fändest du wieder
mit zärtlichen Händen
das Kind in mir
vor meinem Tod,
ich hätte nur noch
Gründe zu weinen,
denn,
sprachlos noch immer,
mit ihrem Flug
die verwundeten Vögel
streiften wieder
nichts als die Trauer
vom steinernen Herz.

Und fändest du wieder
mit zärtlichen Lippen
die Angst in mir
vor meinem Tod,
ich hätte nicht mehr
Gründe zu bleiben,
denn,
sprachlos noch immer,
in mir die Wölfe
mit ihrem Hunger
streiften wieder
nichts als die Fröste
vom verlorenen Tag.

Und fändest du wieder
mit zärtlichen Worten
die Sehnsucht in mir
vor meinem Tod,
ich hätte nur noch
Gründe zu sterben,
denn,
sprachlos noch immer
die Liebe in mir
auf gekenterten Flößen
streifte wieder
nichts als die Fremde
vom salzigen Meer.

- - -


so müsste man es können - Schreiben.
Die einzige Art, gegen DIE PEST zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit." Albert Camus

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Re: Erdichtetes
« Reply #325 on: 02 January 2012, 14:47:41 »
... Kann man aber leider nicht.

Sowas kommt dann dabei raus, wenn es nicht von alleine läuft, sondern "konstruiert" ist - genau: das merkt man. =/


(K)ein Mal Kontrollverlust

                  by Kallisti

Ein Mal
will ich Dir sagen dürfen
dass ich Dich vermisse
Doch wie kann es sein?
Es schickt sich nicht.
Woher die Vertrautheit
in Deinem Gesicht
Wie ist das möglich?
Noch weiß ich es nicht.

Ein Mal
will ich Dir meine untrügliche Sehnsucht gestehn
Muss sie dennoch verleugnen –
es steht mir nicht zu, Dich so anzugehn.

Ein Mal
den Spiegel Deiner Augen sehn.
So fern und unnahbar bist Du.
Willst es nicht gestehn,
gibst es nicht zu,
dass längst auch in Dir die Lunte gelegt.

Als wüsstest Du nicht
was offenes Geheimnis ist.
Als ginge es Dich nichts an.
Auch ich täte gut daran,
mein Verlangen zu disziplinieren,
Gefühle einzufrieren,
Desinteresse zu imitieren,
Dich nicht zu provozieren
stattdessen
den Schein zu wahren
und Dir zu entsagen.

Ein Mal
will ich Dich
doch
so ganz und gar
an Dir mich haltlos berauschen
ein Mal
ohne Furcht
ohne Scham
dem Klang Deines Leibes drängender Stimme lauschen.

Ein Mal
will ich Dich nackt
völlig schutzlos sehn
ein Mal
Dir ohne Zweifel
demaskiert gegenüberstehn.

Nur ein Mal
will ich Dich spüren, berühren
mit Dir brennen
mich in Dir erkennen
mit Dir ertrinken
in Tiefen sinken

Ein einziges Mal -
das glaubst Du nicht.
Du weißt es besser
verweigerst Dich
und traust mir nicht.
Willst Dich nicht verlieren
keine „Hoffnungen“ schüren
folgst Deinem Verstand
bewachst sorgsam die Wand
damit ihr Glas nicht zerspringt
dessen Feinheit Dich zwingt
mich auf Distanz zu halten.
Lässt die Glut
erkalten.

Kein Mal
Wird geschehen
dass Du die Beherrschung verlierst
der Kontrolle entbiehrst
zulässt, was auch in Dir
schon lange sich regt
offen aussprichst, das Dich bewegt.
Du wahrst Dein Gesicht –
nur einmalig Wollen

das gibt es nicht


~






Die einzige Art, gegen DIE PEST zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit." Albert Camus

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Ansichtssache

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Re: Erdichtetes
« Reply #326 on: 22 January 2012, 23:15:57 »
After a while you learn the subtile difference
Between holding a hand and chaining a soul,

And you learn that love doesn't mean leaning
And company doesn't mean security.

And you begin to learn that kisses aren't contracts
And presents aren't promises,
And you begin to accept your defeats
With your head up and your eyes open
With the grace of a woman, not the grief of a child,

And you learn to build all your roads on today
Because tomorrow's ground is too uncertain for plans
And future have a way of falling down in mid-flight.

After a while you learn...
That even sunshine burns if you get too much.

So you plant your garden and decorate your own soul,
instead of waiting for someone to bring you flowers.

And you learn that you really can endure...

That you really are strong

That you really do have worth...

And you learn and learn...

With every good-bye you learn.


Jorge Luis Borges

Kallisti

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Re: Erdichtetes
« Reply #327 on: 26 February 2012, 15:43:44 »


Für Einen


Die Andern sind das weite Meer.
Du aber bist der Hafen.
So glaube mir: kannst ruhig schlafen,
ich steure immer wieder her.

Denn all die Stürme, die mich trafen,
sie ließen meine Segel leer.
Die Andern sind das bunte Meer,
du aber bist der Hafen,

Du bist der Leuchtturm. Letztes Ziel.
Kannst Liebster, ruhig schlafen.
Die Andern ... das ist Wellenspiel,

Du aber bist der Hafen.


Mascha Kaléko


... mir war grad so danach.  ;)
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Re: Erdichtetes
« Reply #328 on: 26 February 2012, 15:56:36 »
Wieso weshalb warum
ist heute alles dumm
die Nachbarn nerven
auch wieder rum

ich komm nicht drum herum
heute ist alles dumm

müde bin ich
komm nicht zur Ruh
gleich mach ich meine Augen zu
dann seh ich nur noch Dunkelheit
und bin von allem Stress befreit

Man muss sich bloß entspannen
mit zwei drei vier fünf Kannen
voll Baldrian-Melissen-Tee
tut der auch dem Geschmacksnerv weh
 
Es ist ja alles bloß ein Spiel
und kriegst du davon mal zuviel
musst du tief atmen - ein und aus
dann bist du aus dem Trubel raus

Klappt das noch nicht so gut bei dir
dann komm doch einfach mal zu mir
zu Zweit atmet sich´s auch nicht schlecht
aus und ein - so ist es recht

Ist dir das dann doch auch zu dumm
mach dich nicht krumm, komm trotzdem rum
wieso weshalb warum
das wirst du dann schon sehn
wir werden uns bestimmt verstehn

und falls auch nicht - so sei es drum

heute ist einfach alles dumm.


by Kallisti (being bisschen schräg in der Matschrübe - geht auch vorbei)
Die einzige Art, gegen DIE PEST zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit." Albert Camus

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Re: Erdichtetes
« Reply #329 on: 27 February 2012, 01:45:57 »
Kallisti klein im Fourm allein
das muss der helle Wahnsinn sein

schlafen kannse wieder nicht
sitzt hier rum bei Lampenlicht
langweilt sich im Kreis herum
und die halbe Nacht ist um

Gäbe vieles noch zu tun
nur zu später Stunde
dreht man keine Runde
muss man einfach ruhn

Schlaf Kallisti schlaf
im Forum sitzt ein Schaf
das schüttelt seine Wolle fein
da fallen ab Albträumelein
Schlaf Kallisti schlaf

sei doch auch mal brav

Ruh Kallisti ruh
mach den Rechner zu
bald wird es hell
gar viel zu schnell
dann fallen deine Augen zu

Guten Abend gut Nacht
mit Unsinn bedacht
hinter Worten versteckt
schlüpf unter die Deck

Morgen Früh
wenn du willst
wird das Forum erschreckt
morgen Früh
wenn du willst
hab ich Neues ausgeheckt.


Die einzige Art, gegen DIE PEST zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit." Albert Camus

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