Ein Unterschied zum Waldsterben ist, dass das damals eine ziemlich deutsche angelegenheit war. In Frankreich gab es nicht mal ein Wort dafür.
Der Klimawandel ist fast auf der ganzen Welt ein Thema (zumindest in den westlichen Ländern).
Globalisierte Medien?
Ich habe mich mal mit einen Kollegen unterhalten, da kam da ein Argument:
1. Natürlich sterben mehr Menschen bei Klimakatastrophen, weil es mehr Menschen gibt und diese Menschen siedeln in klimatisch problematischen Zonen, weil sonst kein Platz mehr ist.
Ich denke auch, es ist heutzutage wesentlich einfacher, aus allen Gebieten der Welt zu berichten, also bekommen wir es viel eher mit, ob irgendwo in den Philippinen ein Baum umgknickt ist.
Ansonsten stimme ich Simplicissimus zu.
Es ist momentan wieder unheimlich trendy, Statistiken für die nächsten 50 Jahre zu erstellen und als Fakt darzustellen aufgrund von Faktoren, die sich ständig ändern, komplexen Mechanismen unterliegen und alles andere als vorhersehbar ist. Das Klima ist auch so etwas.
Genauso wie die demographische Entwicklung, oder die Berechnung des zukünftigen Energiebedarfs.
Ich kann mich erinnern, dass mal jemand in den 50ern ausgerechnet hat, wieviele Kraftwerke man bauen müsste, um die zukünftige Gesellschaft von heute zu versorgen. Demnach müsste die Landschaft zugepflastert sein mit Kraftwerken.
Aber er vergaß schlichtweg die Weiterentwicklung elektischer Geräte, die immer effizienter geworden sind.
Was, wenn das Klima z.B. mehr durch kosmische Faktoren beeinflusst wird als durch uns? Ich kenn mich ja nicht aus, aber als Laie schweben mir folgende Möglichkeiten vor:
- leichte Schwankungen in der Umlaufbahn, sind wir periodisch der Sonne mal näher oder etwas weiter entfernt?
- Sonnenwinde, Plasmawolken, Strahlung... wie ich gehört habe, kann das zumindest die Wolkenbildung beeinflussen. Und Wolken bilden einen recht großen Faktor für das Klima
Und wo ich auch zustimme ist, dass man energie sparen sollte. Genau aus dem Grund, warum man überhaupt Umweltschutz betreibt, nämlich aus gesundem Egoismus.
Es nützt wirklich überhaupt nichts, die Umwelt NUR der Umwelt wegen zu schützen. Denn die wird es solange geben, bis sie von der Sonne verschluckt wird, die kriegen wir so schnell nicht kaputt. Es geht eigentlich um uns, denn wir sind davon abhängig.