Die Frage habe ich für mich bereits beantwortet. +lacht+
Nein, der Stärkste ist nicht der Erfolgreichste. Ich würde Ratten nicht als stark bezeichnen. Sie sind auch nicht übertrieben intelligent. Prinzipiell werden sie von jedem getötet, der mindestens ihre Größe hat. Ihre Intelligenz hält zwar die Kolonien am Leben, dem Einzelnen helfen nur die Instinkte. Bei Kakerlaken sieht es nicht großartig anders aus.
Einzig entscheidend für ihren Erfolg ist die Evolution. Pest? Radioaktivität? +pft+
Geschlechtsreife mit 5 Wochen, 21 Tage Tragzeit, 5 Tage Pause, Eisprung kann um 5 Tage variiert werden.
Krebs, Pest, Radioaktivität, Gift, Klimawandel - mich killts, meine Kinder killts, meine Enkel killts. Die Art überlebt.
21 Tage sind halt geringe Lieferzeiten für so ein Sechserpack. Groß, stark und intelligent mit 10 Monaten für durchschnittlich einskommairgendwas ist dagegen wirklich wirklich wirklich nicht rentabel. Nun, zum Glück sind wir keine Elefanten. 20 Monate für ein Kalb ist frech.
Die Frage ist: kann Mensch wirklich gut ohne Viren, Mücken oder Krokodile leben?
Laut Stern: Nö. Mensch glaubt, er könne prima ohne Bandwürmer leben. Is ja auch eklig, sowas. Tatsächlich werden Menschen mit akuten Magen- und Darmbeschwerden mit Spulwurmeiern erfolgreich behandelt. Die ausgeprägten Abwehrmechanismen richten sich nicht mehr gegen die Organe, sondern gegen den Parasiten, der eh nur eine Lebenserwartung von drei Monaten hat.
Die Kategorisierung 'niedlich = lebenswert' ist auch toll, ja. Wespen sind lästig, nerven und stechen. Kaum jemand mag sie. (ich sowieso nicht, mir ist alles mit mehr als vier Extremitäten unheimlich) Delphine hingegen sind ja soooo süß, niedlich und knuffig!
Die Einen liefern uns Nahrung, erhalten die Pflanzenwelt und halten unser Immunsystem auf trab, die Anderen dümpeln im Meer rum und halten den Fischbestand im Rahmen.
Die einen sind dumm wie Bohnenstroh, agieren in hierarchischen Verbänden und sind nur Eindringlingen gegenüber aggressiv, die Anderen vergewaltigen ihre Artgenossen.
Naja, sie sind ja sooooo niedlich. +lacht+
Genozid ist etwas anderes als Massen-/Artensterben; ersterer ist Absicht, letzteres Zufall.
Eine Frage der Begriffsdefinition. Genozid wird oft mit Völkermord übersetzt und bezeichnet im Allgemeinen die geplante und systematische Ausrottung eines Volkes durch ein oder mehrere andere Völker. Ein Beispiel für den gelungenen Genozid sind die Ureinwohner Amerikas wie die Inkas. Nicht geklappt hingegen hat der versuchte Genozid an religiösen Minderheiten im dritten Reich.
Bei der Definition geht man allerdings davon aus, dass es sich nur auf menschliche Völker bezieht, die menschliche Völker ausrotten.
Ein weiterer Klassiker für den missglückten Genozid ist beispielsweise Alien oder meinetwegen auch Gods Army. Dies fällt ebenfalls unter den Genozid, allerdings soll hier das einheitliche Volk Mensch vom einheitlichen Volk Extraterristische Wesen vernichtet werden.
Ebenso kann man definieren, dass das Volk 'Säugetier' durch das Volk 'Säugetier' ausgerottet werden soll.
Es stellt sich nur die Frage (und das ist die einzige wichtige Frage): ist es Absicht oder Zufall?
Wenn man penetranten und militanten Organisationen wie Greenpeace und PETA Glauben schenkt, so ist es alles von der Industrie und den reichen Menschen beabsichtigt. Glaubt man hingegen NABU und Konsorten, so ist die momentane Entwicklung genau das, was seit Milliarden von Jahren passiert: eine stete Veränderung und damit Zufall.
Es ist unumstritten, dass Mensch so, wie er lebt, zu einer Beschleunigung dieses Zufalls beiträgt. Es ist strittig, ob dieser Zufall nicht doch genau so eingetreten wäre - nur halt später. Neuen Theorien zu Folge ist vor 65 Millionen Jahren kein Komet auf die Erde gestürzt, keine Sonnenverdunklung hat stattgefunden und kein anderes katastrophales Naturereignis epischen Ausmaßes hat sich ereignet. Nein, nach aktuellen Theorien hat sich einfach mal so das Klima verändert. Damit einher ging die Veränderung diverser Strömungen der Meere, Veränderungen der chemischen Zusammensetzung der Luft und der Planet allein weiß was noch alles.
Es schürt natürlich die menschliche Angst, hilflos und ohnmächtig vor Veränderungen zu stehen, die er nicht versteht. Das hält ihn allerdings nicht davon ab, sie selber herbeizuführen (VX-Gas, nukleare Waffen). Gibt es ihm doch die Gewissheit, sich damit auszukennen.
Ich bin ganz klar für den Klimaschutz, aus egoistischen Gründen: ich mag die Rasse Mensch, wenngleich sie sich immer mehr von ihrem Ursprung entfernt. Solange ich und Exemplare wie ich leben, solange will ich auf diesem Planeten bleiben. Ich hab keinen Anderen. Und Bock aufs Draufgehen hab ich auch nicht.
Bevor jetzt aber rumgehupt wird, dass der motorisierte individuelle Straßenverkehr sooo schädlich für die Umwelt ist sollte man erst einmal nachforschen, ob es wirklich sinnvoll ist für unter 300€ in die USA fliegen zu können.