... als es so schön warm war?
Tja, das "so schön warm " lässt heutzutage aber die gesamte Flora vergammeln im Sommer und sorgt fix für weiteres Artensterben. Mal davon ab dass ich Meldungen gelesen habe in denen vermutet wird, dass die Anzahl der Allergiker deswegen so sprunghaft angestiegen ist (umrum 20%), weil die Natur entsprechend aggressiv auf sich verschlechternde Außeneinflüsse reagiert. Und so werden eben deutlich mehr Pollen durch die Gegend gejagt als noch vor einigen Jahren.
So oder so: Man weiß zwar nicht dass es den Menschen krank machen kann. Aber da in allen anderen Fällen auch sofort gehandelt wird (hey, bei der Schweinepest war man sich nicht mal zwingend sicher ob es auf den Menschen übertragen werden konnte - man hat aber lieber "vorsichtshalber" ein paar Tausend mehr Schweine getötet, nur um jegliches Risiko auszuschließen) sehe ich keinen Grund, in diesem Falle plötzlich gelassen die Hände in die Hosentaschen zu stecken.
Das Möbelbeispiel finde ich auch ganz spannend: Wieso nicht einfach sagen "ok, kümmern wir uns drum dass nicht zuviele Möbel im Raum landen, weil wir nicht wissen, ab wann es zu viel ist"?
Wenn es zu spät ist, ist es schließlich zu spät. Dann doch lieber vorbeugen. Wenn sich später dann rausstellen sollte dass es doch nicht so dramatisch gewesen wäre - hey, man hat doch der Umwelt und damit auch uns etwas Gutes getan. Schlecht kann eine umweltpolitische Denke so oder so nicht sein.
Die Diskussion erinnert mich so ein wenig an Leute die nie zum Arzt gehen. "Ach, sooo schlimm kann es ja noch nicht sein, mir gehts doch gut". Auf diese Weise sind schon Leute an Krebs verstorben. Das muss, übertragen auf die Erde, nun doch wirklich nicht sein, wenn man rechtzeitig vorbeugend etwas tun kann.