lieber schlecht gefahren als gut gelaufen 
Lieber gut gefahren als schlecht gefahren, und da bietet sich ein Auto an 
behaupte ich frecherweise das gegenteil. ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen: du fährst doch eigentlich garnicht mitm ÖPNV, oder? ich mein.. worauf stützt sich deine aussage, dass autofahren besser sei?
auf die nörgeleien "bahn is voll, da stinken welche..."? ich kann ja ins S&R jedesmal, wenn eine ÖPNV-fahrt ohne zwischenfälle abgelaufen ist, was reinposten. nur um mal von dieser selektiven wahrnehmung wegzukommen...

und glaub mir: wenn du mal nachrechnest, was dich das auto im endeffekt kostet, und wie ineffizient du damit letztendlich unterwegs bist, ist autofahren auch nur ne andere form von "schlecht fahren" 
Es ging hier um die Lebensqualität während des Transportes, und da hier scheinbar ein Konsens darüber herrscht, das fahrten mit dem ÖPNV einer stressigen Freakshow gleichen, ist das Auto als Transportmittel da nunmal defintiv vorn, auch wenn man noch das Theater mit gelegentlichem Stau, schleichern und Parkplatzsuche miteinrechnet.
du postulierst den konsens! kannst dir im endeffekt aber kein urteil über lebensqualität einzelner erlauben. der stress beim autofahren durch die stadt ist höher als der stress bei der fahrt im öpnv. wem das freude macht - der mag tatsächlich mehr lebensqualität mit dem auto haben. wer das auto nur hat, um vom heimischen carport zum firmenparkplatz zu kommen, der mag auch daran freude haben...
es ist mal wieder das übliche - alle über einen kamm scheren.
Der Autofahrer,
der ÖPNV-Nutzer,
die störer,
die stinker,
die mütter.
wobei letztere natürlich immer unentwegt in der bahn unterwegs sind...

Das unlösbare Problem beim ÖPNV ist auch, das es nun mal ein Volkstransportmittel ist, und "Volk" schließt halt auch alle hiergenannten menschlichen Nervfaktoren mit ein.Vieleicht könnte man mit entsprechendem Kontrollpersonal die schlimmsten Fälle ausfiltern, aber wirklich helfen würde das nicht, denn man kann keinen Kindergärten, farbigen Müttern mit Kindern, HipHoppern, Unterschichtlern, angetrunkenen, etc. den Zutritt verwehren (außer sie benehmen sich offensichtlich daneben), denn auch für die sind solche Transportmittel ja da.
Problem beim ÖPNV ist, dass es ein Volkstransportmittel ist?!
einige stimmen behaupten, es sei
aufgabe des ÖPNV, die stadtbewohner zu transportieren

Unterhalt dich doch mal mit Taxifahrern, was die alles lustiges erleben. trotzdem gibts noch taxis und taxifahrer.
Manchmal wundert mich die einstellung einiger hier schon.... "hilfe, andere menschen"
einige hier lassen sich ihre lebensmittel wohl auch anliefern, weil sie aus angst vor stinkenden und nervenden mitmenschen nich in den supermarkt gehen, oder?
ich bin ja nu auch bekannt dafür, dass ich mich gern über dinge aufrege - aber bei mir is das dann nach 3min vergessen und ich änder mein leben nicht wegen läppischer eindrücke in einem massentransportmittel.