Ex-Nachbarn von mir waren typische (im negativen Sinne) HartzIV-Asseln.Sie anfang zwanzig, HartzIV seit sie denken kann, zwei Kinder, deren Vater war schon lange abgehauen, nie Geld, aber immer schön im Internet und bei Versandhäusern bestellen ohne zu zahlen, die Schreiben von Inkasso-Unternehmen, die ungeöffent weggeworfen wurden, stapelten sich in der Papiermülltonne.
Hinderte sie aber nie daran, bei Aldi&Co. mindestens doppelt so viele Lebensmittel einzukaufen, wie sie verbrauchen konnte, was man an den ganzen ungeöffneten Lebensmitteln im Müll mit gerade abgelaufenem MHD sehen konnte.In ca. zwei Jahren Wohnzeit dort mit schnellem Wechsel eine Katze, zwei Kaninchen, und ca. vier Hund gehabt und alle entweder kurz danach wieder in's Tierheim gebracht, weil die angeblich nicht so parierten, wie sie sich das wohl vorgestellt hatte (was mich bei ihrem Verständniss von Tierhaltung auch nicht wunderte).Die Köter wurden zum scheissen einfach kurz auf die umzäunte Terasse gelassen, weil gassi gehen natürlich mit Anstrengung verbunden wäre und man als Dauerarbeitsloser ja auch keine Zeit für sowas hat, Dauerwebsurfen ist natürlich auch wichtiger.
Die beiden Kaninchen waren angeblich "eines morgens plötzlich beide tot", aber daran, das die kaum gefüttert wurden, kann's wohl nicht gelegen haben...
Ach ja, für einen Premiere-Decoder inc. Kabelanschluss war selbstverständlich auch Geld vorhanden, weil die 20 Programme, die man kostenlos über DVB-T empfangen kann für so einen gesellschaftspolitisch rundum interessierten Menschen natürlich nicht ausreichen, und außerdem kann man auf irgendeinem Premiere-Kanal ja auch BigBrother rund um die Uhr gucken...
Beim Auszug hat sie dann div. , tlw. fast neue Einrichtungsgegenstände weggeworfen oder da gelassen, weil, kann man ja alle neu kaufen (ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, das vor den assigsten Wohnblocks immer die größten Sperrmüllhaufen mit den besterhaltenen Möbeln liegen ? )
Naja, jedenfalls hätte ich ihr das alles mal sagen wollen, aber, was hätte es gebracht...
Ich habe meinem Nachbarn gesagt "Huch, Sie gibt es tatsächlich?"
Weil ich niemals jemanden dort hinein- oder hinausgehen sah und abends auch das Licht, jedes Mal, wenn ich am Haus von hinten herankam und dann die Fensterfront sehen konnte, kein Licht zu sehen war.
Nun, der Satz kam am Tag seines Auszuges. Immerhin, er hatte beweisen können dass er existiert 
Den Nachmieter (oder die Nachmieterin?) habe ich aber bislang auch noch nicht einmal zu Gesicht bekommen.
Leute, ich glaube, neben meiner Wohnung gibt es ein Zimmer 1408 
Bei deinem Wohnblock wundert mich das irgendwie überhaupt nicht.Wie ich die Bewohner dort einschätze, kann man dort auf den dunklen Fluren auch von einem irren Serienmörder lautstark mit einer Kettensäge zu Tode gesägt werden, ohne das auch nur ein Mensch mal guckt, was da los ist.Außer vieleicht wenn jemand seinen Fernseher nicht mehr verstehen kann wegen dem Krach
