Öhm, nur zur Info: Um eine Hyperinflation wie Anfang der 20er Jahre hinzubekommen, muss schon noch ein bisschen mehr passieren ... damals waren es die Spätfolgen des 1. Weltkrieges, und wurden noch ganz andere Summen als heute benötigt. Momentan ist der Euro immer noch deutlich besser gestellt als zur Euroeinführung, da von einer "Euroentwertung" zu reden wäre schlicht gelogen.
Ich glaube nicht so sehr an einer Gefahr einer Inflation, wohl aber daran, dass die neuen Gesetze, die jetzt zur Rettung Griechenlands auf den Weg gebracht werden, förmlich zum Bescheißen einladen. Die guten Absichten des Lissabon-Vertrages werden förmlich pulverisiert, da steht eiigentlich ausdrücklich drin, dass Länder nur bei ohne Eigenverschulden Hilfen gewährt werden, davon kann ja hier nun wirklich nicht die Rede sein. Gut, die Griechen waren noch nie so genau in Sachen Ehrlichkeit wenn's um Finanzen ging (alleine, was da noch alles an Unwägbarkeiten bezüglich der Finanzierung bekannt wurden, nachdem die olympischen Spiele nach Athen vergeben wurden, geht auf keine Kuhhaut ...), aber so eine Einladung, Zahlen zu türken und danach, wenn man den Karren in den Dreck gefahren hat, sich Geld förmlich von der EU (und damit zu einem Viertel von Deutschland) schenken zu lassen, sollte man nicht verachten. Gelegenheit macht Diebe ...
Ich hoffe sehr, dass nach der Rettung Griechenlands die Gesetze dann wieder dahingehend angepasst werden, dass jene denen Beschiss nachgewiesen wird dann wirklich im Regen stehen und die Möglichkeit eines Euroausschlusses besteht. Dann ganz nach dem Motto: Wer selbst schuld ist, muss auch selbst die Zeche zahlen.
Momentan ist's jedenfalls so, dass die (EU-) Eltern für ihr unartiges Kind (Griechenland) haften und blechen müssen.
Das kann's auf Dauer jedenfalls auch nicht sein.