Ein kleines Mädchen liegt im Krankenhaus und malt Bilder. Viele schon fertige Bilder liegen überall auf dem Bett verteilt, auf dem Boden und auf dem Nachttisch.
Schnitt. Das Mädchen scheint zu Hause in ihrem Kinderzimmer zu sein. Jemand kommt rein und gibt ihr einen neuen Zeichenblock und eine Dose mit neuen Stiften. Es lächelt und sieht eine ganze weile aus dem Fenster. Nacht. Ein Traum kommt. Das Mädchen geht auf einer Wiese spazieren.
Der nächste Morgen. Sie fängt an zu malen auf ihrem neuen Block. Sie malt ebendiese Wiese aus dem Traum. Nacht. Sie träumt wieder., spaziert auf der Wiese, nur die Wiese nimmt anscheinend kein Ende. Sie geht und geht und geht, kommt aber nicht weiter. Der nächste Morgen. Sie mal weiter. Einen Weg, der zu einem Wald führt. Eine Lichtung, auf der man die Umrisse eines Hauses sehen kann.
Nacht. Im Traum geht sie diesen Weg und kommt zu dem Haus , dass nun klarer zu sehen ist. Aber noch nicht wirklich ei Haus ist, da es nur aus Mauern besteht.
Der nächste Morgen.
Das Haus bekommt Fenster, einen Gartenzaun, eine Gießkanne für die Blumen, eine Tür. Nacht. Das Mädchen schlendert den Zaun entlang, gießt die Blumen die aufblühen, und begutachtet das Haus. Es fehlt noch viel. Vor allem Leben. Der nächste Morgen. Sie malt eine alte Schaukel auf die Veranda, eine strahlende Sonne an den Himmel, und ein Gesicht an eines der Fenster des Hauses. Das Gesicht eines Jungen, der etwas müde Ausschau hält. Gerade als das Mädchen dem Jungen einen Mund malen wollte, kam die Mutter mit einem Becher Tee ins Kinderzimmer und sagte es wäre besser sich nun wieder ins Bett zu legen. Nacht. Im Traum sieht das Mädchen wie schön nun die Blumen in der Sonne blühen und schaukelt ein wenig auf der Veranda.
Nun möchte sie auch einmal ins Haus gehen , merkt aber dass dies nicht möglich ist, da die Tür weder einen Girff noch ein Schloss hat. Als sie sich umdreht war ihr so , als ob sie einen Schatten vorbeihuschen gesehen hat, etwas ab vom Haus am Waldrand. Der nächste Morgen. Die Tür bekommt einen Griff und ein Schloss, und da das Mädchen mittlerweile die Situation erkannt hat, auch noch einen Schlüssel der neben der Tür an einem Haken hängt.
Sie schaut sich auch das Gebiet am Waldrand an , sieht aber nichts, was dem ähnlich war , was sie in der Nacht zuvor geglaubt hat, zu sehen. Nacht. Sie steht an der Tür, dreht am Griff udn merkt, dass die Tür verschlossen ist. Das Mädchen grinst und nimmt den Schlüssel vom Haken. Nun steht sie in der Eingangshalle, war das Haus wirklich so groß? Zu den oberen Stockwerken hatte sie keinen Zugang, es fehlte eine Treppe. Die würde sie wohl erst Zeichnen müssen. Sie wurde durch ein komisches Geräusch aus ihren Gedanken gerissen. Ein Poltern aus dem ersten Stock, Ein dumpfes Poltern.... als ob etwas oder jemand auf dem Boden robbt, oder ähnliches.
Das wird ihr zu gespenstig, sie läuft aus dem Haus. Als sie im Garten steht wird ihr klar, dass ihr so war , als ob sie im Haus an jemandem vorbeigelaufen wäre. Ein kalter Schauer läuft ihr den Rücken hinunter. Der nächste Morgen. Sie nimmt ein neues Blatt Papier und fängt an das Innere des Haues zu zeichnen., Blumenvasen in der Halle , Stühle , Bilder an den Wänden. Die Treppe, die in den ersten Stock führt.... Wieder fährt ihr ein Schauer über den Rücken.. Nun zeichnet sie einen kleinen Hocker neben die Treppe. Darauf liegt ein Küchenmesser.
Nacht. Die Treppe zum ersten Stock, die komischen Geräusche... sie sind da, und doch nimmt das Mädchen. aus Neugier getrieben, ihren Mut wie das Messer zusammen, und begibt sich in den ersten Stock. Es poltert, es fährt ihr durch Mark und Bein , doch sie öffnet die Tür. Während sie die Tür einen Spalt aufmacht, fällt ihr ein Junge in ihrem Alter, der sich im selben Moment an der Türklinke hochziehen wollte vor die Füße. Sie schreit, dass es im ganzen leeren Haus hallt. Die Welt um sie herum löst sich auf. Sie sieht nur diesen Jungen der keinen Mund hat, und trotzdem verzweifelt versucht zu sprechen und die Hand nach ihr ausstreckt, doch wieder hinfällt weil er keine Beine hat.
Sie fällt in Ohnmacht und wacht am nächsten Morgen auch nicht mehr auf. Als die Mutter am nächsten Morgen reinkommt findet sie das Mädchen im Koma lieged in ihrem Bett. In den Händen ein Bild von einem Haus. Garten, Blumen, Schaukel, eine offene Tür und ein offenes Fenster im ersten Stock, aus dem aber niemand rausschaut.
strange, aber geträumt.