worauf gründen sich denn (deine) gemachten "Beobachtungen"? Doch auf dein ganz subjektives Betrachten, deine subjektive Perspektive und Interpretationen - nicht?
Natürlich.
Aber je mehr Personen dieser subjektiven Beobachtung beipflichten, desto belastbarer ist die These, die dahintersteckt.
Objektiv ist sie natürlich trotzdem noch nicht (es fehlt die Vergleichsgruppe), aber es verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass jemand einfach nur gelogen haben könnte oder sich etwas eingebildet haben könnte.
Kurz gesagt: Je mehr Menschen dieselbe oder eine ähnliche Beobachtung oder Erfahrungen gemacht haben, desto mehr sollte man die These respektieren und als möglich in Betracht ziehen.
Nein, ich bezeichne nicht die Leute als "verblendet", "kleinkindhaft" etc., sondern z.T. das, was sie (manche, einige) hier (immer wieder mal) schreiben. Ja, da besteht ein nicht zu übergehender Unterschied.
Also, da komme ich wiederum nicht mit: Was bitte ist der Unterschied in Sachen Beleidigung, wenn du schreibst "du bist kleinkindhaft" oder "was du schreibst, ist kleinkindhaft"? Dass du die Person auf die Stufe eines Kleinkindes beleidigenderweise stellst, ist in beiden Fällen doch offensichtlich.
C hingegen drückt ein eigenes, inneres Paradox (einen eigenen inneren Widerspruch) aus bzw. beinhaltet ein solches (die Aussage C): Einerseits hält man es nicht für möglich (für nicht real, so nicht existent) - andererseits hält man es doch für eventuell möglich (...)
Nicht wirklich: Man holt etwas in den Bereich des Möglichen, was einem zuvor unmöglich erschien und weswegen es einem auch schwer fällt, es zu glauben.
Aus Respekt vor der Meinung des Gegenübers aber setzt man sich mit der Aussage desselben auseinander. Das ist dann keine Unsicherheit, sondern die Bereitschaft dazuzulernen, darüber nachzudenken und ggf. die eigene Meinung zu revidieren wenn man feststellen sollte, dass das, was man zuvor für unmöglich hielt, doch möglich ist.
Ein plastisches Beispiel gibt's in deinem eigenen Thread, jenem zu Jens Söring, Kallisti: Da stellten diverse Personen die These auf, dass (jetzt mal etwas überspitzt gesagt) der Mann ein arroganter Mistkerl sein könnte, der nur seinen eigenen Vorteil sieht.
Du konntest es nicht glauben und hast das vehement zurückgewiesen, mit teils seeehr deutlichen Worten

das wäre gänzlich unmöglich, war deine Aussage damals, die Leute hätten ja alle keine Ahnung, denn wenn sie deine Quellen gelesen hätten,
könnten sie ja gar nicht dieser Meinung sein oder überhaupt irgend so etwas Absurdes behaupten.
Hättest du dich damit auseinandergesetzt dass es doch im Bereich des Möglichen sein könnte (!), einfach weil es widersprüchliche Aussagen über ihn und von ihm gegeben hat und nicht wenige auf diese hinwiesen, dann wäre der Fall anschließend vielleicht nicht so hart gewesen, denn dann wäre für dich zumindest theoretisch, auch wenn du nicht dran glaubtest, im Hinterkopf gewesen.
So war es das aber nicht, und so war das böse Erwachen groß, als der unwahrscheinliche Fall dennoch eingetreten ist.
Exakt genau dasselbe ist diese Sache mit den rosa Elefanten.
Ich kann sagen "glaube ich nicht, gibt's nicht, basta! Was du da sagst ist kleinkindhaft, an sowas habe ich mit 6 geglaubt!" (so in etwa kommen öfters deine Antworten rüber).
Ich kann aber auch sagen "daran kann ich nicht glauben, du bist der erste der mir von sowas erzählt. Wenn es sie gäbe, würde mich das jedenfalls sehr überraschen."
Im zweiten Fall habe ich die Aussage meines Gegenübers respektiert, indem ich sie nicht als offene Lüge, sondern nur als etwas das einem schwerfällt zu glauben hingestellt habe.
Im ersten Fall habe ich genau das nicht. Ich habe die Person als Lügner hingestellt und als Kleinkind. Beides grob beleidigend.
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ontopic: Ich sehe bei niemandem Tanzprobleme. Jeder tut halt das was er kann.
