Wenn man gelernt hat wie welche Bewegung nach außen wirkt, wirkt sich das auch unbewusst auf die eigene Körpersprache aus. Logisch dass sich dadurch dann auch der private Tanzstil ändert, weil der Körper sich diverse Bewegungsabläufe gemerkt hat und dann auch weiß, welche gehn und welche gar nicht gehn. Du vergisst ja privat nicht automatisch, was absolut scheiße ist und was nicht. Den professionellen Tänzer will ich sehen, der privat gegen den Rhythmus tanzt Lächelnd
messie - was du meinst, benannte ich oben mit "Körperwahrnehmung", Training, Übung. Natürlich geht durch (regelmäßiges) Training (bei jedem Sport würde ich sagen!!) etwas "in den Körper ein", werden im Körper Veränderungen (meistens positive) veranlasst... Eben: bessere Sauerstoffversorgung, besserer Muskeltonus, Beweglichkeit, Gleichgewicht etc. (zumindest das alles braucht man für´s "professionelle" Tanzen).
Aber was den Rhythmus angeht - dazu muss man nicht prof. Tänzer sein. Und wenn man den gar nie nicht findet, weiß ich nicht, ob man dann prof. Tänzer werden kann. ABER: Auch jemand, der beim Tanzen "den Rhyhtmus nicht findet", muss deshalb keineswegs ein "schlechter Liebhaber" sein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und noch was zum Rhythmus - gerade bei bestimmter Musik ist das
kein Kunststück, sich "zum"/im Rhythmus (irgendwie) zu bewegen. Viel spannender ist es oft,
offbeat zu tanzen!!

Oder:
Gar nicht den Rhythmus (in seinen Bewegungen) wiederzugeben, sondern sich auf
die Melodie zu bewegen! (Jaja, kommt halt auf die Art Musik und die eigene Stimmung, die Umgebung usw. (s.o.!!) an.)
Und noch viel interessanter ist es, wenn man nicht auf die immer gleiche Art tanzt, wenn man außerdem nicht nur seine Beine bewegt und mit den Armen ein bisschen dazu wackelt, sondern, wenn man den Körper insgesamt einsetzt. DAS wiederum ist aber dann doch eher ein "Kunststück" (dass das "nach was aussieht")

Und vor allem
@colourize
geht sowas nur ganz selten in Discos! Weil dort einfach viel zu wenig Platz ist (meistens). Außerdem ist sind gerade in "der Szene" ja doch noch bestimmte "Tanzstile"/Bewegungen üblich - wenn jemand sich da dann so ganz anders "bewegt"/tanzt (als die anderen), fällt das (den anderen) nicht immer nur positiv auf. Da heißt es dann schnell, man will bloß auffallen, Aufmerksamkeit auf sich ziehen oder es wird lächerlich gemacht oder andere ärgern sich, dass man so "raumfüllend" tanzt oder machen sich drüber lustig ... ... ...
Das sind die Gründe, weshalb ich am liebsten immer am Schluss (einer "Veranstaltung") tanz(t)e - dann hatte ich PLATZ, es war kaum noch wer da, die, die noch da waren, saßen meistens ziemlich betrunken in den Ecken oder kriegten sonst jedenfalls nicht mehr so viel (vom Tanzen anderer) mit. Oder es waren auch noch ein paar andere da, die sich auch freuten, endlich so tanzen zu können wie sie Lust hatten - weil genug Platz vorhanden war.
Also wie soll man da an der Art, wie jemand tanzt, irgendwas "ablesen" bzw. auf dessen sexuelle "Qualitäten" oder besser auf dessen "sexuelles Sich-Verhalten" schließen können??? Wenn es also dermaßen viele Einschränkungen (Platzmangel, "Konventionen" ...) gibt, wenn Leute sich also gar nicht so bewegen, so tanzen (können) wie sie eigentlich wollen (aus o. gen. Gründen - auch die Klamotten und Schuhe nicht zu vergessen, s.o.)!
Ich habe oft auch zu Musik getanzt, die mich nicht grade vom Hocker riss, aber ich hatte halt Lust, mich zu bewegen. In diesem Fall bewege ich mich aber ganz anders (lustloser, angepasster, eingeschränkter...) als wenn ein Stück läuft, das ich sehr gern mag ...
Und davon ab - wie gesagt: Das ist sowieso Unsinn. Es gibt auch schlechte Tänzer, die "trotzdem" gute "Liebhaber" sind!
@Eisbär
... dann hast du aus meinen Zitaten einen "Fehlschluss abgeleitet.
Ich habe einfach angezweifelt, dass sich die Art der Sexualtität (die jemand hat, praktiziert, bevorzugt ...) an Jemandes Art zu Tanzen "ablesen", ableiten lässt. Und das zweifle ich an, weil ich zum Einen auch ein ganz paar sexuelle Erfahrungen gemacht habe, zum anderen doch ein paar Jahre "getanzt habe" (Ballett u.a.).
[...]
Also was soll ich ausprobieren @messie und Eisbär? - Ich behaupte nicht, dass Tänzer per se die besseren Liebhaber/innen sind. Im Gegenteil.
Zusammenfassung: Du hälst Dich für schlecht im Bett?
Denn was ich logischerweise damit meinte (siehe all meine Beiträge zuvor zum Thema, aus denen meine Haltung hervorgeht!), ist, dass ich aus eigener Erfahrung weiß, dass das mit dem Rückschluss von guten tänzerischen "Fähigkeiten" auf "gute sexuelle Fähigkeiten" nicht funktioniert.
Und außerdem: Ob jemand ein "guter Liebhaber" ist, hängt von den individuellen Vorlieben, Befindlichkeiten etc. ab. Da spielt dermaßen viel mit rein ... Was in der einen "Kombination" (von Menschen) "passt", passt in einer anderen gar nicht .... Und ob jemand sich hingeben kann oder leidenschaftlich ist oder ..., lässt sich auch nicht an seiner Art zu tanzen ablesen. Es sei denn, es gibt für bestimmte sexuelle Praktiken entsprechende "Codes" beim Tanzen. Gut, darüber weiß ich allerdings nichts. Und das lernt auch kein "professioneller" bzw. ausgebildeter Tänzer.
