Zunächst einmal: Ich finde schon, dass man sich diese Fragen stellen sollte, denn anderenfalls macht man vermutlich irgend etwas, nur um etwas zu tun, aber ohne wirklichen Sinn oder gar Freude. Es gibt natürlich unzählige Menschen, für die ein Job nur ein Job, also ein Mittel zum Geldverdienen ist und die darin nicht etwas wie Freude oder Erfüllung o.ä. suchen, denen diese Dinge also (in Bezug auf die Arbeit) schlicht egal sind. Da Du (@ Mentallo) Dir diese Fragen aber stellst, scheint es Dir auch nicht egal zu sein.
Mal zu Deinen einzelnen Fragen:
Welchen Weg schlagt ein, um Eurem Ziel näherzukommen?
In meinem Fall versuche ich - wie schon geschrieben - möglichst viel Zeit mit Dingen zu verbringen, die mir Spaß machen. Jobmäßig heisst das, dass ich die Dinge, die ich zur Zeit in meiner Freizeit mache, gern zum "Beruf" machen möchte. Dazu muss es natürlich genügend Geld bringen, um davon gut leben zu können. Da es ausschließlich kreative Sachen sind, muss ich diese Kreativität einfach ausleben und dabei verdammt gut sein. Ob es letztlich funktioniert und ich mein Ziel, nur noch diese Dinge machen zu können, letztlich erreiche, weiß ich noch nicht, aber ich bin auf dem besten Weg. Womit Frage 2) dann auch beantwortet wäre. :-)
Wie habt Ihr herausgefunden, was das Richtige für Euch ist, was für Irrwege seid Ihr gegangen?
Da ich mich seit meiner Kindheit mit kreativen Dingen aller Art beschäftige, hat sich mir diese Frage nie wirklich gestellt. Ganz allgemein würde ich sagen, dass man - ohne über Geld und Möglichkeiten nachzudenken - für sich herausfinden sollte, woran man wirklich Spaß hat, wo die Interessen liegen. Was mir auch geholfen hat (als ich kurzzeitig tatsächlich mal darüber nachgedacht habe, Jura zu studieren): Sehe ich mich in ca. zehn Jahren in diesem Beruf? Kann ich mir vorstellen, damit glücklich zu werden? In meinem Fall ein klares NEIN!
Einen Irrweg - wenn man es so nennen mag - bin ich dennoch gegangen und habe damals eine Ausbildung angefangen. Das ist aber eher aus der Not heraus geschehen, mich selbst finanzieren zu müssen. Da müssen dann leider auch Träume zunächst zurückstehen.
Wie malt Ihr euch Eure Zukunft aus, wenn Ihr realistisch seid?
Wie ich es geschrieben habe: Meine Leidenschaft zum Beruf machen und davon leben können. :-)