Ich kann einfach mit der Idee schon nichts anfangen. Es ist problemlos möglich, so, wie wir die Regelung heute haben, ohne Schulabschluss, ohne Ausbildung, ohne alles und schwer Marihuana-Abhängig (und ja, das gibt es) von 345€ (sind ja inzwischen auch mehr) im Monat zu leben. GUT zu leben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Leute, die sich jetzt schon um Arbeit drücken, es anders täten, wenn sie noch mehr für nichts bekämen.
Vielleicht bin ich da zu sehr von meiner Arbeiterfamilie (Paps) und Bauernfamilie (Mum) geprägt, aber bei uns war halt immer der Grundsatz, wer arbeiten kann, tut es auch, es sei denn Krankheit, Behinderung, Alter oder Erziehung der Kinder halten einen davon ab. Und auf dem Bauernhof zählten nicht mal die beiden letzten Punkte, da wurden wir als Kids halt einfach mit aufs Feld genommen, wenn Ferien waren oder nachmittags der Kindergarten/die Schule vorbei und Mutti noch bei der Arbeit (meine Eltern haben beide gearbeitet). So wurde es mir anerzogen und so finde ich es bis heute richtig.
Also, ich bleibe dabei, Mindestlohn ja bitte, bedingungsloses (!!!) Grundeinkommen, nee danke.