Für eine sehr schöne filmische Erklärung des Systems Grundeinkommen mit allen Vor- und Nachteilen, Kritikpunkten und möglichen Antworten auf diese:
http://ia310840.us.archive.org/1/items/Grundeinkommen/grundeinkommen_AVI.avica. 1h30', abspielbar mit jedem heutigen Abspielprogramm, DVD-Qualität, CC-Lizenz.
Zum Thema "ich arbeite für Leute, die dafür keinen Finger rühren" - ich frage mich, ob bei allen das Unrechtsbewusstsein groß genug ist, um beispielsweise alle verzinsten Geldanlagen zu kündigen. Denn die Zinsen kommen aus Schuldzinsen, für deren Begleichung andere Leute schwer arbeiten. Also: Zinsen einstreichen heißt, andere für sich arbeiten zu lassen. Ich für meinen Teil warte nur noch, bis meine Terminanlagen auslaufen (da ich sonst einen großen Teil des Geldes verliere, und da hört die Moral dann eben doch auf), und dann geht das entweder in Edelmetalle oder sinnvolle Investitionen, aber nicht mehr in Anlagen, deren Erlös von anderen erarbeitet wird. Wird langsam mal Zeit, gegen die totale Abwesenheit von Moral ein bisschen gegenzusteuern. Vielleicht ist es in den meisten Fällen auch nur Abwesenheit von Wissen, denn welcher Durchschnittsmensch denkt schon darüber nach, woher das Geld kommt, mit dem die Bank einem Zinsen zahlt.
Aber das ist schon wieder genug Kontroverse für einen eigenen Thread.. wollte es nur erwähnt haben.
Generell befürworte ich jedoch die Idee, dass alle für alle arbeiten, und nicht jeder für sich. Nur das Prinzip, für sich zu arbeiten und den Erlös dazu zu nutzen, andere Leute indirekt zu zwingen, auch noch für einen zu arbeiten, wie oben beschrieben, das stinkt irgendwie.