nicht vorhandene Potentiale zerstören
\o/ Dafuer.
Haha, Quote Win.

Diese Diskussion finde ich mal spannend jetzt. (ernst gemeint!) 
Ich find’s eigentlich gerade relativ unspannend, wie tyrannus das diffuse Konzept von „der Mensch ist schlecht“ als Totschlagargument benutzt, um das momentane System (welches erwiesenermaßen
nicht funktioniert) um jeden Preis zu erhalten.
Im Westen ging es nicht viel besser, bis auf die Tatsache, dass das System einen Aufschwung eher begünstigte.
Und das BGE hemmt jetzt sämtlichen Aufschwung und führt die Stasi wieder ein? Könnten wir mal bitte beim Thema bleiben?
Aber auch hier herrscht ja haufenweise Neid, Missgunst und persönliche Bereicherung.
Und das wird es immer geben, und das BGE hat auch nicht das Ziel, den Übermenschen zu erschaffen. Es soll einfach das Leben aller verbessert werden, und mir fällt spontan niemand ein, dem es mit dem BGE schlechter gehen würde als vorher.
Tja, und nun zu diesem System: Die Grundidee ist ein hehres Ziel. Ich gehe da aber nach ein wenig Nachdenken mit tyrannus konform: Es bedarf einer Gesellschaft ohne Neid - und die gibt es nicht.
Wieso bedarf es dieser Gesellschaft? Okay, ich gebe zu, dass für die
Einführung des BGEs mal für fünf Minuten Leute an der Macht sein müssen, die das geil finden, aber das ist nicht das Problem des Konzeptes BGE, sondern des momentanen Entscheidungsapparates, aber das BGE kann auch in einem neidvollen Umfeld existieren.
Ich fürchte, tyrannus hat da den Nagel auf den Kopf getroffen: Wenn jemand bessergestellt ist, dann wird es immer Menschen geben, die es diesem neiden und dadurch jene Missgunst entsteht, auf die Straftaten folgt.
Boah, was für ein Blödsinn. Wer ist denn da jetzt besser gestellt? Die einzigen, die
mehr bekommen als jetzt, sind die, die jetzt weniger bekommen als das BGE betragen wird. Und mit der Einführung des BGEs gibt es
niemanden mehr, der
weniger bekommt.
Jetzt erkläre mir bitte, wo ein Neid her kommen soll, den es
jetzt noch nicht gibt, der also explizit durch das BGE
geschaffen wird.
Jemand (nennen wir mal A) der sich z.B. know-how jahrelang aneigenen musste um dann doch mehr zu verdienen als der Rest indem er tatsächlich seine 50-Stunden-Woche wählt, ist nun mal nicht jemand (B), der nur sieht dass A auf dem Hof den fetten BMW stehen hat und dies ihm neidet. B aber kann nicht mal so eben denselben Job ergreifen - dafür fehlt ihm schlicht das Wissen.
Und was hat das mit dem BGE zu tun? Natürlich erfordern gewissen Jobs gewissen Qualifikation, das ist weder etwas, was das BGE erschafft, noch etwas, was dem BGE zuwider läuft. Eigentlich ist es für das BGE (und damit auch für diese Diskussion) völlig irrelevant.